Snap Specs AR-Brille: Start im Herbst für ~2500$

Die Snap Specs AR-Brille: Ein Meilenstein für Consumer AR im Herbst 2024?

Laut aktuellen Berichten des renommierten Tech-Journalisten Alex Heath wird die eigenständige True AR-Brille Snap Specs voraussichtlich diesen Herbst auf den Markt kommen. Der anvisierte Preis liegt bei etwa 2500 US-Dollar. Diese Ankündigung könnte einen Wendepunkt für den Consumer-AR-Markt darstellen, da die Specs die ersten ihrer Art von einem großen Technologieunternehmen sein könnten, die virtuelle Objekte nahtlos in die reale Umgebung einblenden, ohne die Sicht stark zu beeinträchtigen.

Von Entwickler-Kits zur Consumer-Version:
Snap hat die Entwicklung von eigenständigen AR-Brillen bereits vor fast einem Jahr offiziell angekündigt. Im Vergleich zu den klobigeren und schwereren Spectacles AR-Entwickler-Kits, die an Entwickler vermietet werden, sollen die Consumer Specs einen deutlich kleineren Formfaktor, ein geringeres Gewicht und eine erheblich höhere Leistungsfähigkeit bieten. Dabei sollen sie das gleiche Snap OS-Betriebssystem nutzen und alle bereits entwickelten Apps unterstützen.

Das Besondere an Snap OS:
Snap OS basiert zwar auf Android, unterscheidet sich aber grundlegend von herkömmlichen Android-Plattformen. Es ermöglicht keine Installation von APKs oder die Nutzung von Drittanbieter-Engines wie Unity. Stattdessen erstellen Entwickler sogenannte "Lenses" – Snaps Bezeichnung für Apps – mithilfe der Software Lens Studio für Windows und macOS. Hierbei wird JavaScript oder TypeScript verwendet, um mit High-Level-APIs zu interagieren, während das Betriebssystem die Low-Level-Technologien wie Rendering und Kerninteraktionen übernimmt.

Dieses Architekturprinzip bietet Vorteile wie nahezu sofortige App-Starts, konsistente Interaktionen und eine einfache Implementierung von Shared Multi-User Experiences. Die mobile Spectacles-App kann sogar als Zuschaueransicht für fast jede Lens genutzt werden. Aktuell unterstützt Snap OS noch kein Multitasking, was aber eher eine Hardware-Limitierung der aktuellen Geräte vermuten lässt.

Entwicklung und Reifung der Plattform:
Seit der Einführung von Snap OS im Spectacles-Kit Ende 2024 hat Snap die Funktionen für Lenses kontinuierlich erweitert. Ende letzten Jahres wurde Snap OS 2.0 veröffentlicht, welches erstklassige Apps wie Browser, Galerie und Spotlight verbessert und die AR-Plattform damit näher an die Konsumentenreife heranführt.

Preis und Marktpositionierung:
Der kolportierte Preis von rund 2500 US-Dollar positioniert die Snap Specs klar im Bereich wohlhabender Early Adopter, ähnlich wie die Apple Vision Pro. Snap plant Berichten zufolge eine Produktionsauflage von rund 100.000 Einheiten.

Im Wettbewerbsumfeld planen Meta seine ersten AR-Brillen voraussichtlich erst Ende 2027 und Apple nicht vor 2028. Obwohl es bereits obskure chinesische True AR-Brillen gibt, sind diese oft klobig, leistungsbegrenzt und verfügen über unausgereifte Software. Damit hat Snap die Möglichkeit, als erster großer Akteur den Consumer-Markt für True AR-Brillen zu prägen.

Snap hat seine AR-Hardware-Ambitionen bereits vor einigen Monaten in die dedizierte Tochtergesellschaft Specs Inc. ausgelagert, was das Engagement des Unternehmens unterstreicht.

Wir werden die Entwicklung der Snap Specs in den kommenden Monaten genau verfolgen, da sie einen bedeutenden Schritt für die Augmented Reality darstellen könnten.

Was denkt ihr über die Strategie von Snap, so früh in den True AR-Markt einzusteigen?
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