Der Entwickler Immersmind Studio hat mit 'Discovery: Rogue Planet' einen neuen Sci-Fi-Shooter für die Meta Quest 3 und 3S veröffentlicht. Für einen Preis von 14,99 USD orientiert sich der Titel an klassischen Ego-Shootern der späten 90er und frühen 2000er Jahre.
Gameplay und Umfang
In der Rolle eines Kopfgeldjägers auf dem Planeten Rogax absolvieren Spieler eine rund vier- bis fünfstündige Kampagne. Positiv hervorzuheben ist die Waffenvielfalt: Über 20 verschiedene Schusswaffen und Messer können mit Aufsätzen modifiziert und farblich angepasst werden. Die Level bieten vertikale Strukturen, Beutekisten und unterschiedliche Biome wie Wüsten und Sümpfe. Die Performance läuft auf der Quest-Plattform stabil.
Präsentation und Schwächen
Trotz solider Schießmechaniken weist das Spiel deutliche Schwächen auf. Die Zwischensequenzen werden als statische 2D-Bilder im Comic-Stil präsentiert. Die Sprachausgabe wurde mittels generativer KI erstellt, was im Test zu unnatürlichen Betonungen führte. Zudem agiert die Gegner-KI sehr simpel und stürmt meist nur geradewegs auf den Spieler zu. Auch die visuelle Qualität und das Sounddesign hinken aktuellen VR-Standards hinterher. Das physische Inventarsystem leidet zudem unter einer ungenauen Erkennung beim Greifen von Gegenständen.
Fazit
Für 14,99 USD bietet 'Discovery: Rogue Planet' eine nostalgische Retro-Erfahrung mit viel Waffenvielfalt, bleibt jedoch grafisch und erzählerisch hinter den heutigen Möglichkeiten zurück.
Würdet ihr diesen Titel trotz der genannten Kritikpunkte ausprobieren?
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