Laut einem Bericht von "The Information" könnte Meta auf der kommenden Entwicklerkonferenz Connect 2026 das neue High-End-Headset "Project Phoenix" offiziell vorstellen. Im Fokus der Präsentation steht offenbar eine Live-Demonstration von fotorealistischen Ganzkörper-Hologramm-Anrufen, die auf Metas langjähriger Forschung zu den sogenannten Codec Avatars basieren. Es wird erwartet, dass CTO Andrew Bosworth während der Keynote selbst als Hologramm auftritt.
Das unter den Codenamen Phoenix, Stanley und Loma bekannte Gerät wird als leichtes, schlankes Mixed-Reality-Headset beschrieben. Ähnlich wie andere moderne Konzepte lagert es die Recheneinheit in ein separates Gehäuse (Puck) aus, das über ein Kabel mit dem Headset verbunden ist. Konzeptionell soll es sich um ein High-End-Gerät handeln, das eine ähnliche Position wie die Meta Quest Pro einnimmt, jedoch in einem deutlich kompakteren Brillendesign. Meta positioniert das Gerät primär für Produktivität, virtuelle Bildschirme und Medienkonsum.
Die Codec Avatars sind ein Kernforschungsprojekt von Meta, das darauf abzielt, fotorealistische Telepräsenz über Gesichtstracking- und Bewegungssensoren zu ermöglichen. Während frühere Versionen noch komplexe Scan-Szenarien und High-End-PCs erforderten, können neuere Modelle bereits aus wenigen Fotos generiert und auf mobiler Hardware berechnet werden. Die Meta Connect 2026 findet am 23. und 24. September statt. Neben dem neuen Headset werden auch Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz und neue AR-Brillen erwartet.
Würdet ihr ein solches schlankes Headset mit externer Recheneinheit im Alltag nutzen?