Google arbeitet offenbar an einer grundlegenden Überarbeitung der YouTube-App für Meta-Quest-Headsets. Wie Hinweise in aktuellen App-Updates zeigen, wird die immersive Ansicht der Anwendung nach mehreren Jahren erstmals umfassend modernisiert. Das neue Design orientiert sich stark an den Umsetzungen für Googles eigene Plattform Android XR sowie Apple visionOS.
Neuerungen der immersiven Ansicht
Während der zweidimensionale Panel-Modus von YouTube bereits früher an Smart-TV-Interfaces angepasst wurde, entsprach die dreidimensionale Vollraum-Ansicht auf der Quest im Wesentlichen noch dem Stand von 2018. Das kommende Update führt eine neue Steuerungsleiste im Stil von Horizon OS ein, bietet Grab-Handles zum freien Skalieren von Fenstern und passt die Bildgröße automatisch an das Seitenverhältnis des angezeigten Inhalts an. Zudem wird die native Tastatur des Betriebssystems eingebunden.
Eine praktische Funktionserweiterung ist die Möglichkeit zur Multitasking-Nutzung: Anwender können während der Videosuche ein separates Browserfenster öffnen, während der ausgewählte Inhalt im Hauptfenster weiterläuft.
Entwicklung im Zuge neuer Entwickler-Tools
Die Anpassungen reihen sich in Metas aktuelle Bestrebungen ein, Entwickler zur Optimierung ihrer Anwendungen für räumliche Betriebssysteme zu bewegen. Steuerungselemente für 180-Grad- und 360-Grad-Videos, wie sie in Android XR enthalten sind, sind in der aktuellen Testversion für Quest allerdings noch nicht integriert.
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