STARVAULT: Free-to-Play VR MOBA für Quest & Steam

STARVAULT: Ein Free-to-Play VR MOBA erobert Steam (und die Meta Quest)

STARVAULT, der von Theia Games entwickelte Free-to-Play Online-Shooter, der sich als erstes echtes First-Person MOBA in der VR-Welt positioniert, ist nun auch auf Steam verfügbar. Ursprünglich im November 2025 auf der Meta Quest Plattform eingeführt, hat das Spiel kürzlich seinen Weg zu SteamVR gefunden und erhält dort weiterhin positive Resonanz.

Das Kernprinzip von STARVAULT ist das Zerstören der gegnerischen Basis, doch die taktische Tiefe des Spiels geht weit darüber hinaus. Jedes Match erfordert ständige Entscheidungen: vom Management der freundlichen 'Creeps' in den Lanes über das Sichern von 'Jungle Creeps' für Team-Vorteile bis hin zur Nutzung von zeitgesteuerten Zielen und Portalen. Ein besonderes Highlight ist der 'Titan', ein gigantischer Steinautomat, der nach seiner Niederlage gesteuert werden kann, um verheerende Angriffe auf die gegnerischen Verteidigungsanlagen auszuführen.

Ein wesentlicher Aspekt des Spiels ist die Charakterentwicklung. Im Laufe jedes Matches wird der eigene Held durch das Besiegen von Creeps, das Sichern von Zielen und das Ausschalten von Gegnern stärker. Dies schaltet neue Fähigkeiten und Gegenstände frei, die es ermöglichen, den Spielstil anzupassen. Die Entwickler haben hierbei darauf geachtet, dass die Progression nie automatisch wirkt und stets meaningful decisions erfordert.

Mit 15 spielbaren Helden bietet STARVAULT eine beeindruckende Vielfalt. Obwohl es MOBA-Konventionen folgt, erinnert das Roster eher an einen Hero-Shooter. Von fliegenden Drohnen über Klingen-Assassinen bis hin zu Mech-Einheiten mit Arm-Swing-Locomotion – kein Charakter gleicht dem anderen, und alle fühlen sich im Spielgeschehen relevant an. Beeindruckend ist das Balancing, das Theia Games erreicht hat, da kein Held übermächtig oder überflüssig erscheint.

Das Spiel vermeidet Pay-to-Win-Mechaniken; alle Charaktere können durch einfaches Spielen freigeschaltet werden, wobei ein beschleunigter Fortschritt optional mit Echtgeld möglich ist. Das Onboarding für neue Spieler ist gut durchdacht: Ein Hub-Bereich erlaubt das Testen aller Charaktere, ergänzt durch Tutorials, Übungsbereiche und eine Deathmatch-Arena.

Ein Kritikpunkt betrifft die Länge der Matches, die oft 30 bis 40 Minuten dauern kann. Für Spieler mit begrenzter Zeit könnte eine kleinere Karte für kürzere Partien eine wünschenswerte Ergänzung sein.

Die Grafik von STARVAULT ist, insbesondere auf der Quest-Hardware, beachtlich. Die Art Direction schafft eine Balance zwischen Optik und Performance. Der Sounddesign ist funktional und bietet exzellente räumliche Audio-Hinweise, die im Gefecht eine schnelle Orientierung ermöglichen.

Die Community von STARVAULT ist aktiv, mit regelmäßigen Turnieren und einer guten Matchmaking-Erfahrung, die neue Spieler schrittweise an das System heranführt. Wer Interesse an Online-Shootern in VR hat, findet in STARVAULT eine klare Empfehlung. Hast du STARVAULT schon ausprobiert und wie ist deine Erfahrung damit?

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