Neues Meta Quest PTC Update: 2D-Bilder werden 3D & verbesserte Steuerung
Meta hat kürzlich ein Public Test Channel (PTC) Update für seine Quest-Headsets veröffentlicht, das eine Reihe von Funktionen einführt, die die Nutzungserfahrung erheblich erweitern. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, 2D-Bilder aus dem Web in überzeugende 3D-Ansichten umzuwandeln und die allgemeine Benutzerfreundlichkeit zu verbessern.
2D-Fotos in 3D im Browser betrachten
Die wohl bemerkenswerteste Neuerung ist die Möglichkeit, fast jedes 2D-Bild aus dem Webbrowser der Quest 3 in ein stereoskopisches 3D-Foto zu verwandeln. Mit wenigen Klicks oder einer Pinch-Geste bei Verwendung des Hand-Trackings kann ein ausgewähltes Bild verarbeitet und anschließend als 3D-Szene mit beeindruckender Tiefe dargestellt werden. Diese Funktion lässt Bilder aus dem Bildschirm "schweben" und verleiht ihnen eine neue Dimension.
3D-Fotos vom Smartphone hochladen
Ergänzend dazu wurde die Meta Horizon Mobil-App um eine Funktion erweitert, die das Hochladen und Konvertieren von Fotos vom Smartphone in 3D-Bilder für die Quest vereinfacht. Nutzer können Fotos aus ihrer Galerie auswählen, hochladen und Meta verarbeitet diese dann zu stereoskopischen 3D-Bildern, die später in der Quest-Galerie betrachtet werden können. Dieser Prozess ist unkompliziert und erfordert keine spezielle Kamera oder Exportfunktion. Der entscheidende Vorteil: In einem VR-Headset simulieren diese 3D-Fotos eine reale Tiefenwirkung, die auf herkömmlichen Bildschirmen nicht reproduzierbar ist.
Schnellerer Zugriff auf wichtige Steuerungen
Neben den visuellen Verbesserungen bietet das PTC Update auch praktische Anpassungen der Benutzeroberfläche. Zwei zuvor "versteckte" Steuerungen sind nun über die Schnelleinstellungen leichter zugänglich: die Energieoptionen und die Höhenanpassung ("Boost Height"). Die Energieoptionen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf den Batteriestatus sowie Funktionen wie Ruhezustand, Ausschalten und Neustart. Die Höhenanpassung erlaubt es, den virtuellen Blickpunkt um etwa 40 cm anzuheben oder abzusenken, was besonders für sitzende Spieler oder zur allgemeinen Zugänglichkeit von Vorteil ist. Dies beseitigt die Notwendigkeit, in manchen Anwendungen interne Einstellungen suchen zu müssen, und bietet eine systemweite Lösung.
Fazit: Quest als Spatial-Computing-Plattform
Diese Updates unterstreichen Meta's strategische Ausrichtung, die Quest-Headsets über das reine Gaming hinaus als vielseitige Spatial-Computing-Plattform zu etablieren. Funktionen wie KI-generierte 3D-Fotos und leicht zugängliche Systemsteuerungen zeigen, dass die Quest zunehmend für alltägliche Anwendungen und Medienkonsum entwickelt wird. Welche weiteren Alltagsfunktionen wünscht ihr euch für die Meta Quest? #VoodooDEVR #VR #MetaQuestUpdate #3DMedien #HorizonOS #VRTechnik #SpatialComputing #Accessibility #explorewithquest #QuestCreatorPartner