Meta hat ein umfangreiches Update für seine VR-Produktivitätslösung veröffentlicht und im Zuge dessen die bekannte "Remote Desktop"-App in "Virtual Display" umbenannt. Die Namensänderung wurde mit dem Rollout von Horizon OS 2.7 vollzogen und spiegelt die erweiterten Funktionen wider, da die App nun auch externe HDMI-Quellen über USB-C-Capture-Cards unterstützt.
Ein zentraler Aspekt des Updates ist die Funktionsangleichung (Parity) zwischen der Windows- und der macOS-Version. Mac-Nutzer erhalten nun Zugriff auf dieselben virtuellen Display-Formate, die zuvor Windows-Nutzern vorbehalten waren, darunter Porträt-, Kompakt-, Breitbild- und Ultrawide-Modi. Zudem wurde das Verbindungsverfahren vereinfacht: Blickt man im Passthrough-Modus direkt auf das MacBook oder den iMac, erscheint ein virtueller Button ("Connect to view in headset"), mit dem sich die Verbindung direkt herstellen lässt, ohne die App manuell bedienen zu müssen.
Eine weitere Neuerung ist das sogenannte "Input Forwarding" für Windows und macOS. Während frühere Versionen primär eine Einweg-Anzeige boten, ist es nun möglich, den verbundenen Computer direkt über die Touch-Controller der Quest zu steuern. Einschränkungen gibt es derzeit noch bei der Nutzung des physischen Trackpads des Computers, welches sich nicht aus dem virtuellen Monitor heraus bewegen lässt, um das Horizon OS Menü zu steuern.
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