Meta hat einen konkreten Zeitplan für die Einführung seiner realistischen Avatare bekannt gegeben, die unter dem Namen 'Holograms' laufen. Diese Technologie soll langfristig die bisherigen Comic-Avatare ersetzen.
Der Zeitplan und die Plattformen
Die Einführung der Technologie erfolgt schrittweise. Bereits im Herbst dieses Jahres startet eine Early-Access-Phase in den USA für die Meta Ray-Ban Smart-Glasses, beschränkt auf WhatsApp-Anrufe (Schulter-aufwärts-Ansicht). Eine vollständige 3D-Ganzkörper-Version soll im Frühjahr 2027 mit der Veröffentlichung der neuen Meta VR Glasses eingeführt werden. Eine Unterstützung für die Meta Quest 3 ist ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt geplant.
Technische Funktionsweise
Die Erstellung des Avatars erfolgt über ein Smartphone und die Meta AI App, die Gesichtsdaten und Umgebung erfasst. Während des Telefonats berechnet ein KI-Diffusionsmodell auf Metas Servern in Echtzeit den Videostream, basierend auf dem Audiosignal des Mikrofons. Auf den VR-Brillen wird dies als stereoskopischer 3D-Videostream dargestellt.
Einschränkungen der ersten Version
In ersten Tests zeigte sich, dass die Avatare optisch zwar überzeugend wirken, es sich bei der Launch-Version jedoch noch nicht um echte volumetrische Codec-Avatare handelt. Der 3D-Ganzkörper-Avatar verhält sich aktuell wie ein 2D-Sprite in älteren Spielen und dreht sich stets mit dem Nutzer mit. Zudem gab es in frühen Demos noch sichtbare Kompressionsartefakte. Meta plant jedoch, die Technologie nach dem Launch auf echte volumetrische Avatare aufzuwerten.
Wie beurteilt ihr den Übergang von Comic-Avataren zu realistischen Hologrammen?
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