Das Ende einer VR-Ära: Larcenauts schaltet die Server ab
Der Multiplayer VR Hero Shooter Larcenauts von Entwickler Impulse Gear wird seine Pforten schließen. Wie bekannt gegeben wurde, werden die Server des Spiels am 1. Oktober endgültig abgeschaltet. Dies bedeutet auch, dass Larcenauts in Kürze aus den digitalen Stores, darunter Steam und der Meta Horizon Store, entfernt wird und somit nicht mehr erworben werden kann.
Ein Blick zurück: Die Herausforderungen von Larcenauts
Larcenauts wurde im Juni 2021 veröffentlicht und trat in die Fußstapfen populärer Hero Shooter wie Overwatch und Apex Legends, die während der COVID-19-Pandemie hohe Spielerzahlen verzeichneten. Trotz dieser Inspiration und einem hohen Grad an Polish, konnte Larcenauts keine große Spielerbasis für sich gewinnen.
Bereits bei der Veröffentlichung wurde das Spiel für einige Designentscheidungen kritisiert, die der Immersion im VR-Kontext entgegenwirkten. Rezensionen bemängelten unter anderem, dass das Spiel die Kontrolle über die Hände des Spielers oft übernahm, beispielsweise beim Rennen oder Nachladen, anstatt dem Spieler eine direktere Interaktion zu ermöglichen. Viele Aktionen waren zudem an Knopfdrücke gebunden, was dem Gefühl eines echten VR-Erlebnisses abträglich war. Das allgemeine Fazit war oft, dass Larcenauts zwar poliert, aber nicht immer wie ein echtes VR-Spiel wirkte.
Die Auswirkungen und das Erbe
Obwohl genaue Spielerstatistiken für die Quest-Plattform nicht öffentlich sind, erreichte das Spiel auf Steam lediglich eine Spitze von 42 gleichzeitig aktiven Spielern – eine wichtige Kennzahl für Online-Shooter. Diese geringe Spielerzahl unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Larcenauts konfrontiert war.
Für diejenigen, die das Spiel noch erleben möchten, ist Larcenauts zum Zeitpunkt dieses Berichts noch auf Steam und im Meta Quest Store erhältlich. Die baldige Entfernung aus diesen Plattformen bedeutet jedoch, dass interessierte Spieler schnell handeln sollten.
Was denkt ihr über die Schließung von Larcenauts und welche Lehren können wir aus dem Schicksal des Spiels für die Entwicklung zukünftiger VR-Titel ziehen?