Die Virtual-Reality-Dokumentation „Finding Frida“ feiert im Rahmen der Venice Immersive ihre Premiere. Das 41-minütige Werk der Regisseurin Hilde K. Kjøs widmet sich dem Leben und Schaffen der norwegischen Jugendstil-Textilkünstlerin Frida Hansen, deren Werk nach ihrem Tod weitgehend in Vergessenheit geriet.
Geschrieben und begleitet wurde das Projekt von Hansens Ururenkelin Cecilie Levy. Die Dokumentation verzichtet auf klassische Präsentationsformen und nutzt stattdessen die Möglichkeiten von Virtual Reality, um die Kunstwerke und Lebensstationen direkt erfahrbar zu machen. Der Ablauf basiert auf einer Kombination aus fotorealistischen 3D-Scans, animierten Grafiken, historischen Fotografien und einer darauf abgestimmten akustischen Untermalung. Objekte wie ein altes Grammophon oder eine Miniaturvilla dienen den Nutzern als Portale, um tiefer in die Biografie der Künstlerin einzutauchen.
Hilde K. Kjøs, die seit 2019 im Bereich VR experimentiert, arbeitete für die Produktion eng mit dem Studio RippleX Studios und dem Produzenten Bjørn-Morten Nerland zusammen.
Aktuell ist „Finding Frida“ ausschließlich als Installation auf dem Filmfestival in Venedig zu sehen. In den Pressemitteilungen werden jedoch bereits zukünftige Versionen für PC-VR und eigenständige VR-Brillen aufgeführt. Nach dem Festival in Venedig sind weitere Ausstellungen in Norwegen und internationale Partnerschaften für den Vertrieb geplant. Ein konkreter Veröffentlichungstermin für Heimanwender wurde noch nicht bekannt gegeben.
Würdet ihr euch diese VR-Dokumentation für eure eigene VR-Brille herunterladen?
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