Das für seine innovativen XR-Projekte bekannte Entwicklerstudio Tender Claws hat ein neues Konzept namens „Body Proxy“ vorgestellt. Bei diesem ortsbasierten Spiel kommt die Ray-Ban Meta Smartbrille zum Einsatz, um eine interaktive Erfahrung zu schaffen.
Das Spielprinzip von Body Proxy
In „Body Proxy“ schlüpfen die Spieler in die Rolle von Bewerbern bei einem fiktiven KI-Startup. Die Aufgabe besteht darin, die künstliche Intelligenz durch das Lösen von rund 100 ungewöhnlichen, physischen Herausforderungen zu überzeugen. Da die Ray-Ban Meta Smartbrille über Kameras, Mikrofone und Lautsprecher verfügt, kann die KI die Aktionen des Spielers in Echtzeit beobachten, hören und bewerten.
Interaktives Theater ohne Display
Im Gegensatz zu klassischen Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Erfahrungen kommt „Body Proxy“ komplett ohne digitale Grafiken oder Displays aus. Die Entwickler orientierten sich bei der Konzeption an interaktivem Theater. Die reale Umgebung und die darin platzierten physischen Objekte dienen als Spielfeld. Zuschauer können die Fortschritte und Aufgaben der Spieler auf einem externen Bildschirm mitverfolgen, was dem Spiel einen interaktiven Show-Charakter verleiht. Am Ende jeder Runde erhalten die Teilnehmer eine generierte Videoanalyse ihrer Leistung.
Auszeichnungen und Zukunftspläne
Das Projekt wurde bereits mit dem SXSW 2026 XR Experience Jury Award ausgezeichnet und lief im Rahmen des TIFF 2026. Derzeit arbeitet Tender Claws an weiteren Versionen des Projekts, die unter anderem auf Smartphones und Webcams laufen sollen. Langfristig ist auch eine mobile Version geplant, bei der die KI dynamisch Aufgaben basierend auf den erkannten Objekten in der Umgebung generiert.
Haltet ihr solche displaylosen Smartbrillen-Spiele für einen zukunftsfähigen Ansatz im Bereich der interaktiven Unterhaltung?
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