Die Entwicklung von Standalone-VR-Brillen macht zwar große Fortschritte, stößt bei komplexen PC-VR-Titeln jedoch weiterhin an ihre Grenzen. Wie die Entwickler des beliebten Physik-Sandbox-Spiels "Blade & Sorcery" kürzlich bekannt gaben, wird die PC-VR-Version des Spiels nicht nativ auf Valves neuem Standalone-Headset "Steam Frame" laufen.
Leistungsengpässe verhindern nativen Betrieb
Der leitende Entwickler "Wully" erklärte, dass das Spiel auf dem Steam Frame als "nicht unterstützt" (unsupported) gekennzeichnet wird, um Missverständnisse und Enttäuschungen bei den Nutzern zu vermeiden. Selbst bei minimalen Grafikeinstellungen ist die Rechenlast über die Kompatibilitätsschichten Proton und FEX für den mobilen Grafikprozessor der Brille zu hoch.
Streaming als primäre Lösung
Obwohl der Steam Frame mit einem Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor und 16 GB RAM stärker ausgestattet ist als die Meta Quest 3, bewirbt Valve das Gerät primär als Streaming-Headset. Das Streamen von einem leistungsstarken Gaming-PC auf den Steam Frame soll laut den Entwicklern hervorragend und ohne spürbare Latenzen funktionieren.
Kommt eine "Nomad"-Version?
Für Spieler, die zwingend ohne PC spielen möchten, gibt es dennoch Hoffnung: Die speziell für leistungsschwächere Standalone-Brillen wie die Meta Quest entwickelte Version "Blade & Sorcery: Nomad" könnte in Zukunft für den Steam Frame angepasst werden. Diese Version bietet ein nahezu identisches Gameplay, nutzt jedoch vereinfachte Physiksimulationen und reduzierte Grafiken.
Bevorzugt ihr das native kabellose Spielen auf Standalone-Brillen oder setzt ihr weiterhin auf PC-VR-Streaming?
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