Apple hat Berichten des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman zufolge rund 100 Mitarbeiter entlassen, die an der Apple Vision Pro und dem Betriebssystem visionOS gearbeitet haben. Die Entlassungen betreffen insbesondere das Team für Spatial Gaming, das weitgehend aufgelöst wurde, sowie die Abteilung für immersive Videos. Auch in den Bereichen Systemsicherheit, Spatial Audio und Siri-Integration gab es Stellenkürzungen.
Die Gründe für diese Umstrukturierung liegen vor allem in der praktischen Nutzung des Headsets. Da die Vision Pro selten für Spiele genutzt wird und nur wenige native VR-Spiele auf visionOS verfügbar sind, wurde das Gaming-Team verkleinert. Bei den immersiven Videos spielen die enormen Produktionskosten im Verhältnis zur aktuellen Nutzerbasis eine Rolle, während gleichzeitig Drittanbieter wie Blackmagic eigene Kamera- und Softwarelösungen für das Format etablieren.
Trotz der Entlassungen bedeutet dies nicht das Ende der Vision-Produktlinie. Apple führt die Plattform und das Betriebssystem weiter. Berichten zufolge arbeitet das Unternehmen weiterhin an einem leichteren und kompakteren Nachfolgemodell der Vision Pro, das Ende 2028 auf den Markt kommen könnte. Zudem liegt ein starker Fokus auf der Entwicklung zukünftiger, bildschirmloser Smart Glasses, die in Konkurrenz zu bestehenden Smart-Glasses-Modellen treten sollen.
Was haltet ihr von Apples aktuellen Schritten im XR-Bereich?
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