In Tokio hat eine neue VR-Attraktion namens "Dragon Quest: The Dive" eröffnet, die das 40-jährige Bestehen der legendären RPG-Reihe feiert. Die Ausstellung ist in drei Bereiche unterteilt. Im ersten Abschnitt können Besucher seltene historische Originaldokumente und frühe Konzeptzeichnungen von Akira Toriyama betrachten. Der zweite Bereich bietet lebensgroße Rekonstruktionen bekannter Monster zum Anfassen und Fotografieren.
Das eigentliche Highlight ist jedoch das fünfminütige VR-Erlebnis im dritten Bereich. Hierbei setzen die Besucher Meta Quest 3-Brillen auf und nehmen in beweglichen 4DX-Sesseln Platz. Die Fahrt ist schienengeführt ("on-rails") und zeigt eine vorgerenderte Verfolgungsjagd durch die Fantasy-Welt von Dragon Quest. Die physischen Bewegungen der Sessel simulieren dabei Stürze und Erschütterungen sehr intensiv.
Trotz der gelungenen VR-Immersion gibt es Kritik am Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einem Ticketpreis von 4.400 Yen (etwa 27 Euro) ist der Eintritt im Vergleich zu anderen VR-Arcades in Tokio relativ teuer, da abseits der kurzen VR-Fahrt nur wenig interaktiver Inhalt geboten wird.
Würdet ihr euch eine solche VR-Ausstellung auch für den europäischen Raum wünschen?
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