Die Anpassung des Action-Buttons der Meta Quest 3S: Mehr Kontrolle für VR-Nutzer
Meta hat begonnen, eine lang erwartete Funktion für das Quest 3S Headset auszurollen: die individuelle Anpassung des Action-Buttons. Bisher diente dieser Knopf primär zum schnellen Wechsel zwischen VR-Immersion und dem Passthrough-Modus, der die Umgebung sichtbar macht. Mit dem Update (beginnend mit v85 PTC) erhalten Nutzer nun erweiterte Möglichkeiten zur Konfiguration.
Neue Optionen für den Action-Button
Statt nur Passthrough können Quest 3S-Besitzer den Action-Button jetzt mit einer von fünf Funktionen belegen:
- Passthrough: Der Standardmodus bleibt erhalten.
- Meta AI: Direkter Zugriff auf Metas KI-Assistenten.
- Bild aufnehmen: Schnelles Erstellen von Screenshots.
- Video aufnehmen: Sofortige Start- und Stoppfunktion für Bildschirmaufnahmen.
- Mikrofon stummschalten: Ein schneller Weg, um das Mikrofon zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, eine separate Aktion für ein langes Drücken des Buttons festzulegen, wodurch die Funktionalität verdoppelt wird.
Vorteile der Anpassung
Diese Erweiterung zielt darauf ab, die Benutzerfreundlichkeit signifikant zu verbessern. Zum Beispiel können schnelle Screenshots oder Videoaufnahmen direkt über den Action-Button ausgelöst werden, was bisher oft umständliche Tastenkombinationen erforderte. Auch der Zugriff auf Meta AI wird vereinfacht, was die Sprachinteraktion im Horizon OS praktischer gestaltet. Für Nutzer, die Wert auf Privatsphäre legen oder häufig in geteilten virtuellen Räumen unterwegs sind, bietet die schnelle Mikrofon-Stummschaltung einen klaren Vorteil.
Verfügbarkeit
Die Funktion wird über den Public Test Channel (PTC) ausgerollt und ist möglicherweise noch nicht für alle Quest 3S-Nutzer verfügbar. Es ist üblich, dass solche Updates schrittweise über Wochen oder Monate hinweg verteilt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass diese spezifische Anpassung des Action-Buttons exklusiv für das Quest 3S vorgesehen ist. Besitzer älterer Modelle wie der Quest 3 oder früherer Versionen müssen weiterhin die bestehenden Steuerungsmethoden nutzen.
Diese Entwicklung unterstreicht Metas Bestreben, die Personalisierung und Effizienz der Nutzerinteraktionen in der virtuellen Realität kontinuierlich zu verbessern.