Seid ihr bereit für den wohl schnellsten und brutalsten Retro-Shooter, den VR seit langer Zeit gesehen hat? Ich, Thomas von VoodooDE VR, kann euch sagen: Ja, ich war bereit, und doch hat mich WRATH: Aeon of Ruin VR in seiner Brutal Edition völlig überrumpelt! Für alle, die so wie ich mit Quake und Doom aufgewachsen sind und das Herzblut eines echten Boomer-Shooters im Blut haben, ist dieses Spiel ein absolutes Fest. Es ist eine Hommage, eine Verbeugung vor den Klassikern, die uns damals stundenlang an den Bildschirm gefesselt haben, nur eben jetzt – und das ist das Geniale – mitten in der virtuellen Realität. Aber seid gewarnt: Dieser VR-Titel ist nichts für schwache Nerven, weder grafisch noch, was euer Zwerchfell angeht. Das Tempo ist mörderisch, und die Optik kann ihre Tücken haben. Lasst uns gemeinsam eintauchen in meine persönliche Achterbahnfahrt mit diesem Retro-Schwergewicht!
WRATH: Aeon of Ruin VR – Mein persönlicher Start ins Chaos
Als ich WRATH: Aeon of Ruin VR das erste Mal startete, war ich, um ehrlich zu sein, erst einmal enttäuscht. Das Bild war unscharf, alles wirkte verwaschen, und ich dachte mir: „Das kann doch nicht ernst gemeint sein!“ Es sah einfach nicht gut aus, vor allem nicht für ein Spiel, das so viel Potenzial verspricht. Zum Glück habe ich mich direkt in die Optionen gestürzt, und hier kommt mein absolut wichtigster Tipp für euch, noch bevor ihr auch nur eine Sekunde spielt: Die Grafikoptionen! Standardmäßig ist die Auflösung auf 100% eingestellt, was meiner Meinung nach ein echter Fauxpas ist und dem Spiel in VR absolut nicht gerecht wird. Ohne zu zögern, habe ich den Regler auf 200% hochgeschraubt, und was soll ich sagen? Der Unterschied war schlichtweg kolossal! Plötzlich war das Bild gestochen scharf, die Pixel-Ästhetik kam richtig zur Geltung, und ich konnte die wunderbar morbide Retro-Welt in ihrer vollen Pracht genießen. Es war, als hätte man mir vorher eine Folie vor die Augen gehalten und sie dann weggezogen. Diesen Schritt solltet ihr unbedingt als allererstes nach dem Start machen, sonst verpasst ihr einen Großteil des visuellen Reizes, den WRATH VR zu bieten hat. Ich spreche da aus eigener, leidvoller Erfahrung, denn die ersten Minuten mit der Standardauflösung waren wirklich kein Genuss. Ach ja, und super praktisch: Die Sprache könnt ihr direkt auf Deutsch stellen, was immer ein nettes Detail ist und zeigt, dass hier mitgedacht wurde.
Bei den VR-spezifischen Optionen ist mir schnell aufgefallen, dass hier wirklich das klassische VR-Gefühl im Vordergrund steht. Es gibt die Wahl zwischen Smooth Turn und Snap Turn, was für die meisten von uns VR-Veteranen absolut ausreichend ist. Aber Achtung, liebe VR-Neulinge oder empfindlichere Spieler: Einen Teleport-Modus sucht ihr hier vergebens. Das ist eine bewusste Designentscheidung, die das rasante Tempo des Originals in VR transportieren soll, aber sie fordert ihren Tribut. Wer schnell zu Motion Sickness neigt, sollte wirklich vorsichtig sein und vielleicht die Geschwindigkeitseinstellungen anpassen. Eine Vignette, die das Sichtfeld am Rand abdunkelt, wenn man sich schnell bewegt, ist zwar vorhanden und kann etwas helfen, aber sie ist kein Allheilmittel. Persönlich mag ich die Herausforderung und bin inzwischen hart im Nehmen, was schnelles VR angeht, aber ich weiß, dass das nicht für jeden gilt. Sobald ich diese Einstellungen hinter mir hatte, ging es auch schon los, und ich fand mich auf einem uralten Wikingerschiff wieder. Der Vibe war sofort da: dunkel, mystisch, und diese Pixel-Ästhetik, die ich in VR einfach liebe, weil sie so einen einzigartigen Charme entfaltet und die Immersion auf eine ganz eigene Art verstärkt. Es ist dieser wunderbare Retro-Look, der auch in VR perfekt funktioniert und mich direkt in eine vergangene Gaming-Ära zurückkatapultiert.
Doch sobald ich das Boot verließ und die ersten Schritte machte, wurde mir klar: Alter, ist das schnell! Ich meine es ernst, wenn ich sage, ihr rennt und slidet hier mit einem Affenzahn durch die Gegend. Für Anfänger in der virtuellen Realität ist das definitiv ein Endgegner in Sachen Motion Sickness. Ich selbst habe die ersten Minuten ein leichtes Ziehen im Magen gespürt, aber der Spaß am Gameplay hat es schnell überdeckt. Wir sind ja schließlich Profis oder? Ein wirklich cooles Feature, das ich sofort ins Herz geschlossen habe, ist die Gleitmechanik: Wenn ihr rennt und gleichzeitig den Stick drückt, könnt ihr über den Boden gleiten. Das fühlt sich unglaublich befriedigend an und ist nicht nur stylisch, sondern auch taktisch wertvoll, um schnell in Deckung zu gehen oder Gegner zu umrunden. Diese hohe Geschwindigkeit ist nicht nur ein Gimmick, sondern ein Kernelement des Gameplays, das euch zwingt, ständig in Bewegung zu bleiben und die Umgebung zu nutzen. Manchmal hatte ich das Gefühl, selbst die Entwickler hätten sich gedacht: „Wie schnell können wir Thomas noch machen, bevor er umkippt?“, und meine Antwort war: „Noch schneller!“
Brutalität und Taktik: So kämpft man sich durch die Ruinen
Auf meiner Reise durch die gottverlassenen Lande von WRATH stieß ich schon früh auf die sogenannten Schreine. Diese Dinger sind euer bester Freund, und ich kann euch nicht oft genug sagen, wie wichtig sie sind! Sie heilen euch und, was noch viel wichtiger ist, sie dienen als Speicherpunkte. Und glaubt mir, ihr werdet speichern wollen – und das oft! Später, nach einigen ersten Scharmützeln mit den morbiden Kreaturen dieser Welt, fand ich endlich mein erstes richtiges Werkzeug: das Schwert. Und dieses Schwert ist nicht nur zum einfachen Schnetzeln da, obwohl es das hervorragend beherrscht. Man kann es aufladen, um damit richtig weite Sprünge zu machen, was absolut essenziell ist! Das Leveldesign ist nämlich teilweise extrem vertikal und verwinkelt. Ohne diese aufgeladenen Sprünge wäre ich oft nicht weitergekommen oder hätte geheime Passagen niemals erreicht. Es fordert euch heraus, die Umgebung genau zu studieren und eure Sprünge präzise zu timen, was dem Ganzen eine schöne, fast puzzleartige Dimension verleiht.
Apropos Schnetzeln: Das Spiel heißt nicht umsonst „Brutal Edition“. Hier wird nicht zimperlich umgegangen. Ihr könnt den widerlichen Zombies die Arme abhauen oder ihnen direkt den Kopf wegfetzen. Das Trefferfeedback ist für so einen Pixel-Shooter wirklich ordentlich und befriedigend. Jeder Treffer hat Gewicht, und man spürt die Auswirkungen seiner Angriffe, was in VR besonders immersiv ist. Es ist dieses wunderbar überzogene Gore-Fest, das man von den Vorbildern kennt und liebt. Später im Spiel gesellen sich natürlich auch Schusswaffen zu eurem Arsenal. Und auch hier haben die Entwickler ein Händchen für immersive VR-Mechaniken bewiesen: Das Nachladen ist cool gelöst, man muss die Waffe so zur Seite oder nach unten schnappen, um ein neues Magazin einzulegen oder die Waffe zu spannen. Das fügt sich nahtlos ins schnelle Gameplay ein und fühlt sich einfach richtig an. Es ist kein kompliziertes, manuelles Nachladen, das euch im Eifer des Gefechts ausbremst, sondern eine intuitive Bewegung, die schnell in Fleisch und Blut übergeht und den Adrenalinspiegel hochhält.
Ein weiteres nützliches Feature, das ich schnell zu schätzen gelernt habe, ist das Journal, das ihr jederzeit über eure linke Schulter einsehen könnt. Dort seht ihr nicht nur eure aktuellen Kills – was immer eine schöne Bestätigung für mein inneres Kill-Barometer ist – sondern auch, wie viele Geheimnisse ihr im aktuellen Level schon entdeckt habt und euer gesamtes Waffenarsenal. Und Geheimnisse, meine Freunde, gibt es hier ohne Ende! Manchmal steht man vor verschlossenen Türen und benötigt einen roten Schlüssel, ein grünes Amulett oder einen anderen Gegenstand, um weiterzukommen. Das ist so klassisch Old-School, dass mein Retro-Herz jedes Mal einen kleinen Freudensprung macht. Es motiviert ungemein, jeden Winkel der oft verwinkelten Level zu erkunden und keine Steinplatte unumgedreht zu lassen. Diese kleinen Rätsel und die Suche nach den Geheimnissen sind ein wichtiger Teil des Spielerlebnisses und fügen sich perfekt in das Gesamtbild eines klassischen Shooters ein, der mehr als nur stupides Ballern bietet.
Schattenseiten und Überlebenshelfer: Meine ehrlichen Eindrücke
Was mir bei aller Begeisterung aber aufgefallen ist, und das möchte ich euch nicht verschweigen, ist die Künstliche Intelligenz der Gegner. Manchmal ist die KI echt strunzdumm. Die Gegner hängen an Vorsprüngen fest oder checken gar nicht, wo ich bin, selbst wenn ich direkt vor ihrer Nase herumtanze. Da hätte ich mir im Jahr 2026, wenn das Spiel in VR erscheint, ehrlich gesagt ein bisschen mehr erwartet. Es bricht zwar nicht den Spielspaß komplett, da das Tempo und die Anzahl der Gegner oft im Vordergrund stehen, aber es ist ein kleiner Schönheitsfehler, der manchmal die Immersion stört. Manchmal fühlt es sich an, als würde ich gegen eine Wand von Fleisch rennen, die nicht wirklich clever agiert. Aber gut, das Spiel will ja explizit ein Retro-Shooter sein, und die KI der alten Zeiten war ja auch nicht gerade für ihre Brillanz bekannt. Manchmal muss man eben Abstriche machen, wenn man den Geist einer bestimmten Ära einfangen will, und in WRATH VR wird das mit überbordender Action wettgemacht.
Ganz wichtig für mein Überleben waren die Artefakte! Wenn ihr den Y-Knopf gedrückt haltet, öffnet sich ein Menü, das euch Zugang zu diesen mächtigen Hilfsmitteln verschafft. Ich erinnere mich an eine besonders brenzlige Situation, in der ich einen Damage-Multiplier aktivierte. Plötzlich zerplatzten die Gegner einfach sofort, und ich fühlte mich wie ein unbesiegbarer Gott. Das sind Momente purer Power-Fantasy, die einfach nur Spaß machen und euch kurzzeitig die Oberhand geben, wenn es mal wieder zu viele Feinde auf einmal sind. Aber mein absoluter Lebensretter, vor allem in den riesigen und oft labyrinthartigen Levels, war der Pathfinder. Ohne dieses Artefakt wäre ich komplett verloren gewesen, und das ist keine Übertreibung! Wenn ihr euch in den weitläufigen Umgebungen verlauft – und das werdet ihr, versprochen –, zeigt euch der Pathfinder einen gelben Strahl zum nächsten Ziel. Er ist quasi euer persönlicher Kompass in der Verzweiflung. Ich habe ihn so oft aktiviert, weil ich sonst wirklich keine Ahnung gehabt hätte, wo es weitergeht. Diese Artefakte sind nicht nur nette Gimmicks, sondern essenzielle Werkzeuge, die euch helfen, die oft überfordernden Herausforderungen zu meistern und auch mal einen kurzen Moment des Durchatmens zu ermöglichen, bevor die nächste Welle an Feinden über euch hereinbricht.
Kommen wir zum Frust-Faktor, und hier muss ich ehrlich sein: Das Speichersystem hat mir manchmal graue Haare beschert. Ihr habt zwar die Schreine als feste Speicherpunkte, aber es gibt auch das Soul Tether Artefakt, mit dem ihr quasi jederzeit einen „Quick Save“ setzen könnt. Der Haken daran: Ihr habt nicht unendlich viele davon. Und wenn ihr sterbt und vergessen habt, einen aktuellen Speicherpunkt zu setzen, dürft ihr teilweise riesige Passagen nochmal spielen. Ich bin da ja eher ungeduldig, und es ist mir echt oft passiert, dass ich alles nochmal machen musste. Das ist hart und nervt manchmal gewaltig, besonders wenn man gerade einen schwierigen Kampf gemeistert hat und dann wegen einer blöden Falle alles wiederholen muss. Es ist definitiv ein Relikt aus alten Zeiten, das der Brutalität des Spiels noch eine Portion Härte verleiht, aber ich muss zugeben, es hat mich mehr als einmal an den Rand des Controllers-Werfens gebracht. Mein Tipp: Nutzt die Soul Tether Artefakte weise und wann immer ihr euch unsicher seid, denn die Konsequenzen des Vergessens können schmerzhaft sein. Manchmal wünsche ich mir einfach eine schnelle Speicherfunktion, die nicht limitiert ist, aber dann wäre es wahrscheinlich nicht mehr WRATH VR.
Ein grundlegendes Prinzip, das ich im Kampf gelernt habe, ist: Ihr müsst immer in Bewegung bleiben! Sobald ihr stehen bleibt, seid ihr so gut wie tot. Fast alle Gegner nutzen Fern- und Nahkampfangriffe, und sie sind verdammt schnell. Stillstand bedeutet den sicheren Tod, das habe ich auf die harte Tour gelernt. Das ist pures Boomer-Shooter-Gameplay, direkt ins VR übersetzt. Springt, gleitet, weicht aus – alles gleichzeitig. Wenn es brenzlig wird, rettet euch oft die Zeitlupe-Fähigkeit, die ihr auf dem B-Knopf aktiviert. Das ist euer persönlicher „Arschretter“, der euch in den hektischsten Momenten eine Atempause verschafft, um die Lage neu zu bewerten oder einen entscheidenden Schuss zu landen. Und auch hier ist die Immersion wieder großgeschrieben: Eure Munition und eure Gesundheit seht ihr direkt als Zahl an eurer Hand. Das ist nicht nur unglaublich immersiv gelöst, sondern auch super praktisch, da ihr nie aus dem Kampfgeschehen gerissen werdet, um auf ein HUD zu schauen. Man fühlt sich wirklich als Teil dieser brutalen Welt, ständig am Limit, ständig in Bewegung.
Das Leveldesign ist übrigens auch eine Wucht. Die Umgebungen sind abwechslungsreich gestaltet, von eisigen Landschaften über glühende Lavafelder bis hin zu verwunschenen Wäldern. Jedes Gebiet hat seinen eigenen Charakter und seine eigenen Herausforderungen, was die Erkundung nie langweilig werden lässt. Diese Vielfalt trägt enorm zur Atmosphäre bei und macht WRATH VR zu einem optisch ansprechenden, wenn auch pixeligen, Erlebnis. Die Retro-Pixel-Grafik, die auf den ersten Blick vielleicht abschreckend wirken mag, entfaltet in der virtuellen Realität einen ganz besonderen Charme und verstärkt das Gefühl, in einem Spiel aus einer anderen Ära zu stecken. Es ist kein Hochglanz-Titel, aber es ist ein Meisterwerk der Stilistik, das perfekt auf VR zugeschnitten ist und die Nostalgie von uns alten Hasen voll trifft.
Fazit: Ein Retro-Trip für echte VR-Veteranen
Mein Fazit zu WRATH: Aeon of Ruin VR in der Brutal Edition ist eindeutig: Dies ist ein grundsolider, knallharter Retro-Shooter für Fans der alten Schule. Wer Quake und Doom geliebt hat, wird hier in der virtuellen Realität sein absolutes Glück finden. Die Steuerung mit dem Waffentracking ist super umgesetzt und trägt maßgeblich zur Immersion und dem Gefühl der Brutalität bei. Die Level sind abwechslungsreich und fordern euch mit ihrem vertikalen und verwinkelten Aufbau heraus. Aber lasst mich es noch einmal klarstellen: Es ist ein Spiel für Enthusiasten, für VR-Veteranen, die mit hohem Tempo und einer gewissen Portion Frust umgehen können. Anfänger in der virtuellen Realität oder Menschen, die schnell zu Motion Sickness neigen, sollten lieber die Finger davon lassen oder die Bewegungsgeschwindigkeit ganz weit runterschrauben und sich langsam herantasten. Es ist eine unerbittliche, aber auch unglaublich befriedigende Erfahrung, wenn man sich darauf einlässt.
WRATH: Aeon of Ruin VR ist erhältlich für Meta Quest, PSVR 2 und SteamVR, sodass viele von euch die Chance haben, sich in dieses Abenteuer zu stürzen. Und da ich weiß, wie wichtig uns VR-Enthusiasten Rabatte sind, habe ich einen kleinen Tipp für euch: Wenn ihr euch die Meta Quest Version holt, könnt ihr mit meinem exklusiven Coupon Code „VOODOODE“ ganze 10% auf alle Meta Quest Spiele sparen! Das ist doch eine feine Sache, um noch tiefer in die Welt der virtuellen Realität einzutauchen und dabei ein bisschen Geld zu sparen, oder? Ich als Thomas von VoodooDE VR habe dieses Spiel wirklich genossen, trotz seiner kleinen Macken und meiner gelegentlichen Wutanfälle wegen des Speichersystems.
Jetzt bin ich gespannt auf eure Meinungen! Habt ihr WRATH: Aeon of Ruin VR schon selbst ausprobiert? Oder seid ihr eher skeptisch, was so schnelle Shooter in VR angeht? Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr von dem Spiel haltet und ob ihr die Herausforderung annehmt! Bis zum nächsten Mal in der virtuellen Realität, bleibt brutal, haut rein!