visionOS 26.4: Foveated Streaming für bessere PC VR-Qualität

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visionOS 26.4: Foveated Streaming für die Apple Vision Pro verbessert PC VR-Erlebnisse

Apple hat mit visionOS 26.4 eine Neuerung eingeführt, die die Landschaft des drahtlosen PC VR-Streamings für die Apple Vision Pro maßgeblich beeinflussen könnte: das Foveated Streaming. Diese Technologie zielt darauf ab, die Qualität der Remote-Darstellung von VR-Inhalten, die von einem lokalen oder Cloud-PC stammen, signifikant zu steigern.

Was ist Foveated Streaming?
Es ist wichtig, Foveated Streaming von Foveated Rendering zu unterscheiden. Während Foveated Rendering die Rechenleistung auf dem Host-Gerät optimiert, indem es den Bereich, auf den der Nutzer blickt, in höherer Auflösung rendert, konzentriert sich Foveated Streaming auf die Übertragung. Es sendet genau diesen hochauflösenden Bereich effizienter an das Headset, wodurch Bandbreite gespart und die visuelle Qualität im Fokusbereich maximiert wird. Diese Technik ist bereits von Lösungen wie Valves Steam Frame bekannt, wo sie ein integraler Bestandteil des PC VR-Streaming-Angebots ist.

Technische Details und Implementierung
Im Gegensatz zu macOS Spatial Rendering, das an lokale Macs gebunden ist, beschreibt Apple Foveated Streaming als ein niedrigschwelliges, Host-agnostisches Framework. Das bedeutet, es ist nicht auf Apple-Hardware beschränkt und kann mit verschiedenen Host-Systemen, einschließlich lokalen PCs und Cloud-Diensten wie Nvidias CloudXR SDK, zusammenarbeiten. Ein bemerkenswertes Detail ist, dass Apple sogar ein Windows OpenXR-Beispiel auf GitHub bereitstellt – eine Premiere für das Unternehmen, das sich bisher selten zu industriellen XR-Standards geäußert hat.

Integration in Open-Source-Projekte
Die Open-Source-Community reagiert bereits auf diese Entwicklung. Max Thomas, der Hauptentwickler des visionOS-Ports der PC VR-Streaming-App ALVR, untersucht aktiv die Implementierung von Foveated Streaming. Obwohl er den Aufwand als "viel Arbeit" einschätzt, besteht das Potenzial, dass Apples Foveated Streaming sogar Foveated Rendering für Tools wie ALVR ermöglicht. Dies liegt daran, dass das API dem Entwickler eine "ungefähre" Region des Bildes mitteilt, auf die der Benutzer gerade blickt – eine Information, die visionOS normalerweise aus Datenschutzgründen zurückhält.

Simultane Inhalte und Zukunftsaussichten
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass visionOS die gleichzeitige Anzeige von auf dem Gerät gerenderten und Remote-Inhalten unterstützt. Apple illustriert dies mit dem Beispiel, das Interieur eines Autos oder Flugzeugs lokal auf dem Headset zu rendern, während die hochdetaillierte Außenwelt von einem leistungsstarken Cloud-PC gestreamt wird. Dies könnte zu einer besseren wahrgenommenen Latenz und Stabilität führen.

Die Einführung von Foveated Streaming durch visionOS 26.4 ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der VR-Streaming-Erlebnisse und öffnet neue Möglichkeiten für Entwickler und Nutzer. Welche Anwendungen oder Spiele würdet ihr euch mit dieser verbesserten Streaming-Qualität am meisten wünschen?
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