Ubisoft beendet Spieleentwicklung bei Red Storm Entertainment, dem Studio hinter Assassin's Creed Nexus VR
Ubisoft hat entschieden, die Spieleentwicklung bei Red Storm Entertainment einzustellen. Das Studio, bekannt für seine Beteiligung an frühen Tom Clancy-Titeln wie Rainbow Six und Ghost Recon, hat in den letzten Jahren maßgeblich zur VR-Spiellandschaft beigetragen.
Zu den bemerkenswerten VR-Arbeiten von Red Storm Entertainment gehören Titel wie Werewolves Within, Star Trek: Bridge Crew und zuletzt das gefeierte Assassin's Creed Nexus VR. Letzteres wurde von UploadVR als „2023 Quest Game of the Year“ ausgezeichnet und für sein Spielerlebnis gelobt.
Die Einstellung der Spieleentwicklung führt bedauerlicherweise zum Verlust von 105 Arbeitsplätzen. Die verbleibenden Mitarbeiter von Red Storm Entertainment werden künftig eine unterstützende Rolle übernehmen, indem sie globalen IT- und Snowdrop-Engine-Support leisten.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Neuausrichtung von Ubisoft, die darauf abzielt, die globalen Betriebskosten um über 200 Millionen Euro zu senken. In diesem Zuge hat Ubisoft bereits mehrere Studios geschlossen, Hunderte von Mitarbeitern entlassen und eine Reihe von Projekten eingestellt oder verschoben.
Ein wesentlicher Faktor für diese Entscheidung war die Enttäuschung über die Verkaufszahlen von Assassin's Creed Nexus VR. Obwohl das Spiel von Kritikern positiv aufgenommen wurde, äußerte Ubisoft-Mitbegründer und CEO Yves Guillemot seine Zurückhaltung gegenüber weiteren Investitionen in VR, solange das Medium nicht ausreichend gewachsen ist.
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