Tracked: Shoot To Survive – VR-Survival-Abenteuer auf Quest 3/3S

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Tracked: Shoot To Survive – Ein VR-Survival-Abenteuer mit Höhen und Tiefen

Das Studio Incuvo, bekannt für Green Hell VR, hat sein neuestes VR-Projekt veröffentlicht: Tracked: Shoot To Survive. Dieses narrative Survival-Abenteuer versetzt Spieler in die unerbittliche kanadische Wildnis, wo sie die Rolle von Alex Hart übernehmen. Alex' Reise beginnt dramatisch, als sein Flugzeug über der fiktiven Insel St. Hubert’s Caldera abgeschossen wird und seine Schwester entführt wird. Die Geschichte konzentriert sich auf die Rettung seiner Schwester und die Enthüllung familiärer Geheimnisse.

Gameplay und VR-Features:
Tracked: Shoot To Survive ist für die Quest 3/3S erhältlich und bietet eine Reihe von VR-zentrierten Mechaniken. Spieler müssen Ressourcen sammeln, Nahrung zubereiten und Überlebensausrüstung herstellen, um den Elementen und aggressiven Wildtieren zu trotzen. Das Inventarsystem ähnelt dem von Green Hell VR, was Veteranen des Studios bekannt vorkommen dürfte. Eine Besonderheit ist das manuelle Crafting, bei dem Aktionen wie das Bandagieren von Wunden oder das Laden einer Revolverkammer durch spezifische Handbewegungen ausgeführt werden.

Die Schwierigkeit der Survival-Elemente wie Hunger und Durst ist anpassbar, sodass sich Spieler auf die Geschichte konzentrieren oder eine größere Herausforderung suchen können. Im Laufe des Spiels kommen verschiedene Waffen wie Messer, Bogen, Schrotflinte, Gewehr und Revolver zum Einsatz, die jeweils ein einzigartiges Nachladeerlebnis bieten. Ein Tag-Nacht-Zyklus sowie unterschiedliche Biome – von Lagerhäusern über Höhlen bis zu Wäldern – sorgen für Abwechslung.

Erzählung und Zugänglichkeit:
Die lineare Geschichte wird durch Rückblenden, Notizen und Tagebucheinträge vorangetrieben, die Alex’ Gedanken und die Hintergründe der Insel beleuchten. Themen wie Substanzmissbrauch und Familiendrama werden behandelt, wenn auch manchmal mit einer Tendenz zum Klischee.

Ein umfangreiches Set an Zugänglichkeitsfunktionen wurde implementiert, um ein komfortables VR-Erlebnis zu gewährleisten. Dazu gehören anpassbare Kameraoptionen (Smooth oder Snap Turning), Vignettierungs-Einstellungen gegen Motion Sickness und die Möglichkeit, Kletter- oder Seilrutschen-Sequenzen zu überspringen. Auch die Platzierung von Notizbuch, Waffen und Survival-Uhr lässt sich anpassen.

Herausforderungen und Kritikpunkte:
Trotz vielversprechender Ansätze wird Tracked: Shoot To Survive nicht ohne Kritikpunkte veröffentlicht. Die Optik des Spiels wird oft als veraltet beschrieben, wobei Vergleiche mit PlayStation 2-Grafiken gezogen werden. Dies betrifft sowohl die Umgebung als auch die Charaktermodelle und die KI der Gegner. Die KI zeigt sich in manchen Situationen wenig intelligent und auch Performance-Probleme, insbesondere im dritten Akt, wurden gemeldet. Der Entwickler Incuvo hat jedoch bestätigt, dass an Patches zur Behebung dieser Probleme gearbeitet wird.

Fazit:
Tracked: Shoot To Survive bietet für Liebhaber narrativer VR-Erlebnisse eine tiefgehende Geschichte und immersive Survival-Mechaniken. Wer über die derzeitigen visuellen und technischen Mängel hinwegsehen kann oder bereit ist, auf zukünftige Patches zu warten, könnte hier ein packendes Abenteuer finden. Es ist ein Beispiel dafür, wie VR-Interaktionen das Gameplay bereichern können, auch wenn die technische Umsetzung noch Raum für Verbesserungen lässt.

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