Street Gods VR: Ein genauer Blick auf den Norse-Roguelite für Meta Quest
Einleitung
Das VR-Spiel "Street Gods", ein Roguelite, das von der nordischen Mythologie inspiriert ist, steht vor der Veröffentlichung am 18. Dezember 2025 für die Meta Quest 3 und 3S. Entwickelt von Soul Assembly, bekannt für kampflastige VR-Titel wie die "Drop Dead"-Serie, verspricht das Spiel eine einzigartige Interpretation des Genres. Wir werfen einen detaillierten Blick auf die Erkenntnisse aus einer aktuellen Überprüfung.
Gameplay und Mechaniken
In "Street Gods" übernehmen Spieler die Rolle von Val, einer Graffiti-Künstlerin, die auf Mjölnir, den Hammer Thors, stößt. Thor, gefangen in seiner Waffe, lehrt Val den Umgang damit, um sich gegen nordische Zombies zu verteidigen. Das Spiel zeichnet sich durch einen Stil aus, der auf eine "Power-Fantasy" abzielt, bei der man Feinde mit verschiedenen Fähigkeiten und Blitzangriffen überwältigt.
Ein zentraler Kritikpunkt der Überprüfung ist das Kampfsystem. Trotz der grafischen Effekte und der Vielzahl an Fähigkeiten fehlt es dem Nahkampf an physischem Feedback. Haptik und Soundeffekte werden als schwach beschrieben, was dazu führt, dass Schläge und Treffer sich nicht wuchtig anfühlen. Dies mindert das Gefühl der Immersion und der tatsächlichen Wirkung der göttlichen Kräfte.
Inhaltliche Tiefe und Abwechslung
Das Spiel setzt auf eine längere Einführung als für Roguelites üblich, die als einer der besten Teile des Spiels hervorgehoben wird. Nach dieser Phase scheinen sich jedoch repetitive Muster einzuschleichen. Power-Ups und Perks, die nach dem Besiegen von Gegnerwellen erhältlich sind, bieten laut Bericht wenig Neues für erfahrene Roguelite-Spieler. Auch die Gegnertypen werden als uninspiriert beschrieben und ähneln denen aus früheren Soul Assembly-Titeln.
Die Karten, auf denen gekämpft wird, zeigen zwar interessante visuelle Kontraste durch die Verschmelzung von irdischen und nordischen Reichen, wirken aber nach mehreren Durchläufen schnell repetitiv. Einige Schneelandschaften werden zudem als überstrahlt kritisiert, was die Sicht auf der Quest beeinträchtigen kann.
Performance und Technische Aspekte
Die Überprüfung erwähnt auch technische Herausforderungen. Abstürze vor Bosskämpfen und Frame-Drops bei vielen Gegnern auf dem Bildschirm wurden festgestellt. Obwohl das Spiel Komfortoptionen wie künstliche Fortbewegung und anpassbare Drehgeschwindigkeiten bietet, wurden die genannten technischen Probleme als störend empfunden.
Fazit der Überprüfung
"Street Gods" wird als ein Spiel mit Potenzial für eine "Power-Fantasy" und einer ansprechenden Comic-Ästhetik beschrieben. Allerdings überwiegen die Mängel im Kampfsystem, die fehlende Abwechslung und die technischen Probleme. Die Überprüfung vergibt 2 von 5 Sternen und legt nahe, dass es in VR bessere Roguelites mit ansprechenderen Kämpfen gibt. Es bleibt abzuwarten, ob zukünftige Patches Verbesserungen bringen können.
Was sind eure Erwartungen an Roguelites in VR, besonders wenn es um Kampf-Feedback und Abwechslung geht?
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