Pirates VR: Jolly Roger – Grafikvergleich PC VR vs. Meta Quest 3

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Pirates VR: Jolly Roger – Ein tiefergehender Grafikvergleich zwischen PC VR und Meta Quest 3

Ein Jahr nach seiner Erstveröffentlichung auf PC VR hat Pirates VR: Jolly Roger den Sprung auf die Meta Quest-Plattform gewagt. Dieser Artikel beleuchtet, welche grafischen Anpassungen und technischen Lösungen notwendig waren, um das Piratenabenteuer auch auf der Standalone-Hardware der Quest 3 zugänglich zu machen, ohne das Kernerlebnis zu beeinträchtigen.

Die Herausforderung der Portierung
Die Überführung eines PC VR-Titels auf eine mobile VR-Plattform wie die Meta Quest stellt Entwickler vor große Herausforderungen. Grafische Details, Beleuchtung und Physik müssen oft erheblich reduziert werden, um eine flüssige Framerate zu gewährleisten. Bei Pirates VR: Jolly Roger wurden hierfür zwei gängige Optimierungsmethoden eingesetzt: Application Spacewarp (ASW), das die Bildrate verdoppelt, indem synthetische Frames generiert werden, und Fixed Foveated Rendering, bei dem die Auflösung am Rande des Sichtfeldes reduziert wird. Diese Techniken ermöglichen eine höhere Performance, können aber unter bestimmten Umständen zu Mikrorucklern oder sichtbaren Unschärfen führen.

Grafische Details im Fokus
Der Vergleich zwischen der PC VR-Version (gespielt auf einer Quest 3 via Virtual Desktop mit Ultra-Preset) und der nativen Quest 3-Version zeigt deutliche Unterschiede, aber auch überraschende Gemeinsamkeiten. Die Beleuchtung ist ein markantes Beispiel: Während die PC-Version eine umfassendere und dynamischere Beleuchtung mit detaillierten Schatten bietet, ist die Quest-Version selektiver. Einzelne Lichtquellen wie Kerzen oder die eigene Lampe im Spiel zeigen jedoch auch auf Quest 3 beeindruckende dynamische Effekte, die vor einigen Jahren auf Standalone undenkbar gewesen wären.

Umgebungsdetails und Performance
Entgegen den Erwartungen wurde die Weitsicht, insbesondere beim Blick auf das Meer, kaum durch Nebel reduziert, und viele Details der Umgebung blieben erhalten. Kleinere Elemente wie Staubpartikel beim Greifen von Ranken tragen weiterhin zur Immersion bei. Allerdings wurden Texturdetails und die Komplexität von Umgebungsmodellen wie Felsen oder Pflanzen auf der Quest 3 reduziert. Auch wenn dies die Immersion nicht wesentlich beeinträchtigt, sind die Skelettgegner auf PC detailreicher. Eine bemerkenswerte Beobachtung war der deutliche Frame-Einbruch auf der Quest 3 beim Blick auf den Horizont, der von 72 auf unter 50 FPS sank.

Die Darstellung von Wasser, eine bekannte Herausforderung für Standalone-Headsets, hält sich in Pirates VR: Jolly Roger erstaunlich gut. Obwohl ein leichter Blauschimmer in der Ferne auf der Quest-Version auffiel, der auf PC nicht vorhanden war, bleibt die Unterwasserwelt überzeugend.

Fazit zur Portierung
Insgesamt wird Pirates VR: Jolly Roger als eine gelungene Portierung von PC VR auf Standalone VR eingeschätzt. Statt ganzer fehlender Assets, wie man es von früheren Quest-Ports kennt, fühlt es sich eher an, als würde man ein PC-Spiel mit niedrigsten Einstellungen und reduzierter Texturqualität spielen. Das Spiel ist für $19.99 auf Steam und PlayStation VR2 erhältlich, während die Meta Quest 3/3S Version für $14.99 angeboten wird.

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