Pimax Dream Air – Mein erster Blick in die VR-Zukunft: Klein, leicht, High-End und voller Potenzial!

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VR-Visionen werden Realität: Meine erste Begegnung mit der Pimax Dream Air

Ihr kennt das vielleicht: Man ist mittendrin in einem fantastischen VR-Erlebnis, und dann stört die eigene Brille. Sie drückt, sie beschlägt, oder man hat ständig Angst, die wertvollen Linsen des Headsets zu zerkratzen. Dieses Problem kenne ich, Thomas von VoodooDE VR, nur zu gut, und es hat mich lange Zeit um den letzten Funken Immersion gebracht. Für mich persönlich war die Entdeckung von Sehstärkelinsen für VR-Headsets ein absoluter Game Changer. Ich spreche hier von Linsen, die exakt auf meine Sehstärke zugeschnitten sind und die ich einfach magnetisch in meine Headsets klicken kann. Das Ergebnis? Ein perfekt klares Bild, ganz ohne die störende Brille unter dem Headset. Selbst wenn man keine Sehstärke benötigt, gibt es Planolinsen mit Blaulichtfilter, was ich für lange Sessions sehr zu schätzen weiß, um meine Augen zu schonen. Durch den ultra-dünnen Rahmen dieser Linsen bleibt mein volles Sichtfeld erhalten, und ich kann mich voll und ganz auf die virtuelle Welt konzentrieren. Nie wieder die Brille zurechtrücken oder über beschlagene Gläser ärgern. Das ist für mich VR, wie es sein sollte: scharf, klar und maximal komfortabel.

Und genau dieser Wunsch nach ultimativem Komfort und einer makellosen Immersion führte mich zu dem, was ich euch heute erzählen möchte: mein erster, spannungsgeladener Test der Pimax Dream Air. Stellt euch vor, der Martin, der Svivver von PEX, stand plötzlich in meinem Studio. Und er hatte nicht nur gute Laune dabei, sondern auch eine absolut faszinierende Neuheit: die neueste Version der Pimax Dream Air. Das ist kein Zufall, dass Pimax und ich immer wieder zusammenarbeiten, denn ihre Vision, die Grenzen der VR-Technologie zu verschieben, teile ich voll und ganz. Die Dream Air ist eine VR-Brille, die schon auf den ersten Blick klar macht: Hier passiert etwas Großes im Bereich der High-End VR. Ich hatte die einmalige Gelegenheit, dieses kleine Kraftpaket für eine gute Stunde auf Herz und Nieren zu prüfen. Und auch wenn das natürlich kein vollständiges Review sein kann, möchte ich euch meine ersten, ganz persönlichen Eindrücke nicht vorenthalten. Ich bin noch immer total geflasht von dem, was ich da erleben durfte!

Das Wunder der Miniaturisierung: Klein, leicht, aber oho!

Was mir sofort auffiel, war die unfassbare Kompaktheit der Pimax Dream Air. Im Vergleich zu Headsets wie der Pimax Crystal Super wirkt sie winzig. Sie ist extrem klein und unglaublich leicht – ein echter Game Changer in puncto Design. Wenn ich an die klobigen VR-Brillen der ersten Generation zurückdenke, fühlt sich die Dream Air wie ein Sprung in die Zukunft an. Das geringe Gewicht ist nicht nur angenehm für den Nacken, sondern es trägt maßgeblich zur Immersion bei. Man vergisst beinahe, dass man ein Gerät auf dem Kopf trägt, und das ist für mich ein entscheidender Faktor für ein gelungenes VR-Erlebnis. Ich bin fest davon überzeugt, dass genau solche Headsets unsere VR-Zukunft prägen werden: klein, leicht und trotzdem leistungsstark.

Trotz der geringen Größe ist das Sichtfeld erstaunlich weit. Das ist eine Kombination, die man in der VR-Welt selten findet und die mich wirklich beeindruckt hat. Normalerweise erkauft man sich ein großes Sichtfeld oft mit einem größeren Gehäuse oder Abstrichen an anderer Stelle. Die Dream Air scheint hier einen sehr guten Kompromiss gefunden zu haben, oder sogar mehr als das. Ich konnte es kaum erwarten, die genauen Werte zu messen, aber mein erster Eindruck war eindeutig: Hier gibt es trotz der kompakten Bauweise keine bösen Überraschungen beim Sichtfeld. Das ist eine Ingenieursleistung, die man einfach anerkennen muss.

Ein Blick durch die Linse: Displayqualität und Immersion

Nachdem ich das Headset aufgesetzt hatte, war ich sofort von der visuellen Qualität überwältigt. Wir reden hier von einem Micro OLED Display, das mit einer Auflösung von 3840 x 3520 Pixeln pro Auge und einer Bildwiederholrate von 90 Hz aufwartet. Das ist schlichtweg sensationell! Mir fiel sofort auf, wie gestochen scharf und lebendig die Bilder waren. Die Farben sind brillant, Schwarz ist wirklich Schwarz, und das trägt immens zur Tiefe und Realität der virtuellen Welten bei. Ich habe Half-Life: Alyx gespielt, und jede Textur, jedes Detail kam unglaublich klar und deutlich rüber. Es ist das gleiche Display, das auch in der Pimax Crystal Super OLED zum Einsatz kommt, und meine Meinung dazu hat sich nicht geändert: Es ist einfach hervorragend.

Die Brillanz des Micro OLED Displays

Das Micro OLED ist für mich aktuell die absolute Königsklasse der Displays in der VR. Der Kontrast ist unübertroffen, und das führt zu einer Immersion, die man mit LCD-Panels kaum erreichen kann. In dunklen Szenen von Half-Life: Alyx konnte ich mich voll und ganz auf die Atmosphäre einlassen, ohne dass ein grauer Schleier die tiefen Schwarztöne trübte. Ich sehe absolut keine einzelnen Pixel, keinen Fliegengittereffekt (Screen-Door-Effect) und auch keine störenden Verzerrungen an den Rändern, die bei anderen Headsets oft die Immersion stören können. Das ist ein Qualitätsmerkmal, das ich persönlich extrem zu schätzen weiß, denn es lässt mich noch tiefer in die Spielwelten eintauchen.

Schärfe, Farben und die kleinen Schönheitsfehler

Obwohl die Dream Air dieses fantastische Display nutzt, habe ich ein paar kleine Beobachtungen gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte – aber immer mit dem Hinweis, dass ich hier einen Prototypen getestet habe, der noch nicht final ist. Mir ist aufgefallen, dass das Bild ein kleines bisschen dunkler war als bei meinem Test der Crystal Super OLED. Warum das so ist, konnte ich mir nicht erklären, aber ich bin zuversichtlich, dass das in der finalen Version behoben wird. Es war keineswegs störend, aber eben eine kleine Abweichung. Außerdem gab es in bestimmten Szenen, besonders bei Bewegungen, leichte Streifen. Auch hier wurde mir versichert, dass dies ein Fehler des Prototyps ist und noch gefixt wird. Diese kleinen Unschönheiten minderten mein Erlebnis aber nur minimal, weil das Gesamtbild einfach so beeindruckend war.

Die Linsenqualität ist ebenfalls sehr hoch. Ich habe kaum Glare (Streulicht) oder Godrays (Lichtstrahlen) wahrgenommen, deutlich weniger als bei manch anderer High-End Brille, die ich in der Vergangenheit getestet habe. Nur eine ganz leichte Unschärfe am äußersten Rand des Sichtfeldes habe ich bemerkt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das nicht an den Linsen selbst, sondern am Facial Interface lag, das zu dem Zeitpunkt noch nicht perfekt war. Wenn man nicht explizit danach gesucht hat, ist es mir persönlich nicht aufgefallen. Alles in allem war der visuelle Eindruck, trotz dieser kleinen Prototypen-Eigenheiten, einfach sensationell.

Mein gemessenes Sichtfeld – Eine persönliche Einschätzung

Natürlich habe ich auch das Sichtfeld für euch gemessen, denn das ist ein Punkt, der für viele VR-Enthusiasten extrem wichtig ist. Und wie immer gilt: Das sind meine ganz persönlichen, individuellen Werte. Jeder hat eine andere Kopfform, andere Augenposition, und daher werdet ihr wahrscheinlich bessere Werte erzielen als ich. Ich habe leider immer eher unterdurchschnittliche Werte.

  • Vertikales Sichtfeld: 90°
  • Horizontales Sichtfeld: 100°

Diese Werte mögen im Vergleich zu einigen anderen Headsets auf den ersten Blick gering erscheinen. Man muss aber den Kontext berücksichtigen: Wir haben hier ein Micro OLED Display mit extrem hoher Auflösung, und das führt systembedingt oft zu einem etwas kleineren Sichtfeld. Hinzu kommt das unglaublich kleine Gehäuse der Dream Air. Das ist ein Kompromiss, den man in Kauf nehmen muss. Und ehrlich gesagt? Ich finde es immer noch völlig in Ordnung. Es liegt absolut im Rahmen dessen, was für ein immersives Erlebnis akzeptabel ist. Ich hätte es natürlich gern größer, aber die Kombination aus geringem Gewicht, kleiner Bauform und exzellentem Display macht diesen Kompromiss für mich absolut tragbar und verständlich. Es ist die Gesamtbalance, die hier zählt.

Der Elefant im Raum: Komfort – Mein größter Kritikpunkt (noch!)

Jetzt kommen wir zu dem, was mich am meisten gestört hat und gleichzeitig die größte Hoffnung für die finale Version birgt: der Komfort des Prototyps. Um es ganz klar zu sagen: Er war wirklich sau-unkomfortabel. Und das haben nicht nur ich, sondern alle anderen Tester, die dieses Gerät in den Händen hatten, bestätigt. Das Facial Interface, also das Polster, das auf dem Gesicht aufliegt, war einfach viel zu hart und drückte an mehreren Stellen unangenehm. Ich hätte es in diesem Zustand definitiv nicht länger als 15 Minuten tragen können, ohne dass es mich extrem gestört hätte. Es war ein ständiges Bewusstsein dafür, dass ich ein Gerät trage, und das zerstört die Immersion natürlich völlig.

Aber hier ist der entscheidende Punkt: Das war ein Prototyp! Das Headstrap, das ihr im Video seht, war ebenfalls nicht das finale. Pimax weiß um diese Probleme und arbeitet bereits an Verbesserungen. Ich hatte den ersten Prototypen der Dream Air in Shanghai getestet, und der war deutlich bequemer. Irgendetwas muss sich in dieser Zwischenversion geändert haben, das nicht optimal war. Ich habe Pimax mein Feedback ganz klar gegeben und hoffe inständig, dass sie diese Punkte ernst nehmen und bis zur finalen Version beheben. Ich bin nämlich fest davon überzeugt, dass ein anderes Facial Interface, das weicher und ergonomischer ist, nicht nur den Komfort drastisch verbessern, sondern auch die ganz leichte Unschärfe am Rand, die ich angesprochen habe, beheben könnte. Das Potenzial dieser Brille ist gigantisch, und ein hervorragender Tragekomfort ist der Schlüssel, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen.

Die Pimax Dream Air im Kontext: Ein Vergleich mit der Konkurrenz

Die Pimax Dream Air ist nicht allein auf dem Markt der kompakten High-End VR Headsets. Es gibt da zum Beispiel die Bigscreen Beyond oder die MeganeX Superlight 8K. Aber die Dream Air hat für mich eine ganz besondere Stellung, weil sie eine so hervorragende Kombination aus Eigenschaften bietet, die ich bei der Konkurrenz oft vermisse.

Bei der Bigscreen Beyond schätze ich die extreme Kompaktheit und das geringe Gewicht, aber sie hat in der Regel ein kleineres Sichtfeld und bietet nicht die gleiche Micro-OLED-Brillanz in der Auflösung, wie ich sie bei der Dream Air erlebt habe. Die MeganeX Superlight 8K wiederum punktet mit einer beeindruckenden Auflösung, hat aber oft ein unfassbar kleines Sichtfeld, was für mich persönlich ein großer Immersionstöter ist. Die Dream Air schafft es, ein sehr gutes Sichtfeld mit einer exzellenten Micro-OLED-Auflösung und einem extrem kleinen, leichten Gehäuse zu vereinen. Das ist das, was diese Brille für mich so unglaublich vielversprechend macht. Sie scheint eine Lücke zu füllen, die bisher noch niemand so richtig schließen konnte: das Beste aus allen Welten in einem einzigen, handlichen Paket. Es ist diese Ausgewogenheit, die mich so begeistert und mich auf die finale Version der Pimax Dream Air hinfiebern lässt.

Preis und Varianten: High-End VR hat ihren Preis

Technologie auf diesem Niveau hat natürlich ihren Preis, und das sollte jedem klar sein. Die von mir getestete Pimax Dream Air, die Lighthouse-Version ohne Controller, kostet 1783 Euro bzw. 1999 US-Dollar. Wenn ihr euch für die Standalone-Version mit Inside-Out-Tracking und Controllern entscheidet, liegt der Preis bei 2050 Euro bzw. 2299 US-Dollar. Das ist ein stolzer Preis, keine Frage. Aber dieser Preis erklärt sich vor allem durch die extrem teuren Micro OLED Displays in dieser hohen Auflösung. Diese Panels sind absolute High-End-Komponenten, und ihre Beschaffung ist momentan noch sehr aufwendig und kostspielig.

Pimax bietet aber auch eine etwas abgespecktere Version an, die Dream Air SE. Diese habe ich allerdings nicht persönlich getestet. Sie verfügt über eine Auflösung von 2560 x 2560 Pixeln pro Auge, ebenfalls mit Micro OLED, aber eben einer geringeren Auflösung und wahrscheinlich auch weniger Hertz. Dementsprechend ist der Preis für die SE-Version natürlich auch niedriger. Hier muss man sich selbst entscheiden, welche Variante für die eigenen Ansprüche und das Budget am besten passt. Aber ich persönlich bin der Meinung, dass man für die absolut beste VR-Erfahrung, die die Dream Air verspricht, bereit sein sollte, in dieses Premium-Segment zu investieren.

Mein Fazit: Eine vielversprechende VR-Zukunft, die noch Feinschliff braucht

Was soll ich sagen? Mein erster Eindruck von der Pimax Dream Air ist gespalten, aber die Begeisterung überwiegt ganz klar die Kritikpunkte. Ich bin absolut angetan von dem, was Pimax hier auf die Beine stellt. Das kleine, leichte Gehäuse gepaart mit diesem brillanten Micro OLED Display und dem immer noch guten Sichtfeld ist eine Kombination, die mich persönlich unfassbar optimistisch in die VR-Zukunft blicken lässt. So stelle ich mir wirklich die nächste Generation der VR-Headsets vor!

Die angesprochenen Probleme – die leichte Dunkelheit, die Streifen und vor allem der fehlende Komfort – sind für mich Kinderkrankheiten eines Prototyps. Ich bin fest davon überzeugt, dass Pimax diese Punkte bis zur finalen Version in den Griff bekommen wird. Das Potenzial dieser High-End VR Brille ist wirklich unglaublich hoch. Wenn sie den Komfort verbessern und die kleinen Schönheitsfehler beheben, haben wir hier ein absolutes Top-Produkt vor uns, das die Messlatte für andere Hersteller noch einmal ein gutes Stück höher legen wird. Ich fiebere der finalen Version entgegen und kann es kaum erwarten, sie noch einmal ausführlich zu testen.

Aber jetzt seid ihr dran! Was sind eure größten Wünsche an ein zukünftiges VR Headset? Ist euch ein riesiges Sichtfeld wichtiger als ultimativer Komfort, oder würdet ihr für eine perfekte Displayqualität auch Abstriche in Kauf nehmen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, denn eure Meinungen sind für mich von unschätzbarem Wert!

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