Leute, ich muss euch etwas gestehen: Ich bin absolut überwältigt. Nach einer langen Reise mit Prototypen, kleineren Sichtfeldern und einigen hartnäckigen Bugs halte ich sie nun endlich in meinen Händen – das finale Modul der Pimax Crystal Super OLED. Und ich kann euch schon jetzt, ganz offen und ehrlich, sagen: Für mich persönlich ist das die geilste OLED VR Brille auf dem gesamten Markt. Punkt.
Diese Aussage treffe ich nicht leichtfertig. Wer meinen Kanal, VoodooDE VR, schon länger verfolgt, weiß, wie akribisch ich jedes Detail unter die Lupe nehme. Die Prototypen hatten mich schon begeistert, aber auch frustriert, weil ich wusste, dass da noch mehr drinsteckt. Jetzt, da das finale Modul hier ist, kann ich euch versichern: Pimax hat nicht nur geliefert, sie haben meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Es ist eine Erfahrung, die ich unbedingt mit euch teilen möchte, denn ich weiß, viele von euch sind genauso leidenschaftliche VR-Enthusiasten wie ich.
Ein Sichtfeld, das alle Rekorde bricht: Meine persönliche Sensation
Beginnen wir direkt mit dem absoluten Knaller, dem Feature, das für mich schon allein ausreichen würde, um diese Brille zur Königin der OLED-Headsets zu krönen: das Sichtfeld. Ich habe ja schon oft erzählt, dass ich aufgrund meiner Kopfform und der weit im Kopf liegenden Augen meistens mit kleineren Sichtfeldern zu kämpfen habe als andere Tester. Das ist für mich eine persönliche Herausforderung und macht es umso beeindruckender, was Pimax hier geleistet hat.
Bei den früheren Prototypen hatte ich Werte von vertikal 90 Grad und horizontal 102 Grad gemessen. Das war schon gut, aber eben noch nicht perfekt. Jetzt, mit dem finalen Modul der Pimax Crystal Super OLED, habe ich Werte erreicht, die ich bei einer OLED-Brille noch nie zuvor gesehen habe: Vertikal 106 Grad und horizontal 104 Grad! Das ist für mich persönlich ein absoluter OLED-Rekord und ein echter Game Changer. Wenn ich diese Brille aufsetze, fühlt es sich nicht mehr an, als würde ich durch ein Fernglas schauen. Stattdessen bin ich mitten im Geschehen, umgeben von der virtuellen Welt. Für Simulationen, die ich so liebe, ist ein großes Sichtfeld einfach entscheidend für die Immersion. Man hat einfach mehr Überblick, kann seine Umgebung besser wahrnehmen und fühlt sich weniger eingeengt. Pimax hat hier etwas Einzigartiges geschaffen, und ich kann euch gar nicht genug betonen, wie sehr diese Verbesserung mein VR-Erlebnis auf ein neues Niveau gehoben hat.
Perfektionierte Technik: Endlich die Bugs ausgemerzt
Die reine Größe des Sichtfelds wäre schon genug, um mich zu überzeugen, aber Pimax hat auch an den Stellen nachgebessert, die bei den Prototypen noch für Stirnrunzeln gesorgt haben. Ich spreche hier von den IPD-Werten und dem Eye-Tracking.
Der korrigierte IPD-Wert: Tschüss Übelkeit!
Erinnert ihr euch an meine Tests mit den Prototypen? Damals musste ich einen völlig falschen IPD-Wert von 72mm einstellen, obwohl mein tatsächlicher Wert bei 59mm liegt, nur um keine Übelkeit zu bekommen oder Verzerrungen zu vermeiden. Das war ein echtes Ärgernis und hat das Eintauchen in die VR-Welt deutlich erschwert. Ich kann euch beruhigen: Das ist gefixt! Ich stelle jetzt ganz normal meinen persönlichen IPD-Wert von 59mm ein, und alles ist super. Ich kann stundenlang zocken, ohne dass mir schlecht wird oder ich irgendwelche visuellen Unannehmlichkeiten spüre. Diese Korrektur ist für mich ein riesiger Fortschritt, der zeigt, dass Pimax wirklich zugehört und an den Problemen gearbeitet hat.
Eye-Tracking: Ein neuer Level an Interaktion
Ein weiteres Highlight ist das jetzt voll aktivierte Eye-Tracking. Bei den Prototypen war es noch nicht richtig implementiert, aber jetzt ist es vollständig in das System integriert. Und das Beste: Ihr könnt das sogenannte I-Tracking Data OSC Transmission direkt in der Pimax Play Software aktivieren, ohne irgendwelche zusätzlichen Plugins. Das bedeutet volle Unterstützung für VR Chat mit Eye-Tracking! Für alle VR Chat-Enthusiasten unter euch, die Wert auf lebensechte Avatare und nonverbale Kommunikation legen, ist das eine fantastische Neuigkeit. Eure Avatare können jetzt eure Blickrichtung authentisch wiedergeben, was die soziale Interaktion in VR noch immersiver macht. Ich habe es selbst ausprobiert, und es funktioniert tadellos. Es ist diese Art von Detailverliebtheit, die ein High-End VR-Headset auszeichnet.
Das Display: Farben, Kontrast und Klarheit, die begeistern
Kommen wir zum Herzen jeder VR-Brille: dem Display. Und hier liefert die Pimax Crystal Super OLED eine absolute Glanzleistung ab. Wir sprechen hier von einer Auflösung von 3840 x 3552 Pixeln pro Auge bei butterweichen 90 Hz. Die 90 Hz sind jetzt auch kein Problem mehr, wo die Prototypen noch oft bei 72 Hz limitiert waren. Alles läuft flüssig und stabil.
Makellose Bildqualität
Was mich aber am meisten beeindruckt, ist die makellose Bildqualität. Ich sehe keinerlei Screendoor-Effekt, selbst wenn ich mich stark konzentriere. Das Bild ist so homogen und scharf, dass man komplett vergisst, dass man auf Bildschirme schaut. Auch Ghosting? Fehlanzeige! Mura-Effekte, diese ungleichmäßigen Helligkeitsflecken, die bei OLED-Panels manchmal auftreten können? Ich habe wirklich alles versucht, sie zu finden, aber mir ist nichts aufgefallen. Und Motion Blur, also Bewegungsunschärfe, ist ebenfalls nicht vorhanden. Das ist ein Qualitätsstandard, den man sich von einem Premium VR-Headset wünscht.
Sensationelle Farben und Schwarzwerte
Die Farben und Schwarzwerte sind schlichtweg sensationell. OLED ist bekannt für sein echtes Schwarz, da die Pixel einzeln abschalten können. Das führt zu einem Kontrast, der LCD-Panels einfach überlegen ist. Das habe ich besonders gut bei Beat Saber testen können. Auch wenn es vielleicht nicht das typische Spiel für ein solches High-End-Headset ist, sind die knalligen Farben und die tiefschwarzen Hintergründe dort eine Offenbarung. Die leuchtenden Blöcke schweben förmlich im Nichts. Auch die Helligkeit ist für mich persönlich komplett ausreichend. Es gibt ja OLED-Brillen, bei denen man das Gefühl hat, das Bild sei etwas zu dunkel, aber hier ist das überhaupt nicht der Fall. Die Helligkeit ist perfekt ausbalanciert und trägt zur lebendigen Darstellung bei.
Linsenqualität vom Feinsten
Auch die Linsen sind absolute Spitzenklasse. Die Edge-to-Edge Clarity ist phänomenal. Das bedeutet, dass das Bild nicht nur im Zentrum scharf ist, sondern auch bis an die Ränder der Linsen gestochen scharf bleibt. Der Sweet Spot ist riesig, was das Aufsetzen und schnelle Zurechtfinden in der Brille sehr angenehm macht. Wir haben fast kein Glare, also keine dieser störenden Lichtreflexe, die bei einigen anderen Headsets auftreten. Klar, ein absolutes Null-Glare ist fast unmöglich, aber das hier ist weit entfernt von dem, was man beispielsweise bei einer Valve Index erleben kann. Und das Wichtigste: Es gibt keine Verzerrungen. Nichts ist gewölbt, nichts ist verschoben. Das Bild ist natürlich und realitätsgetreu. Auch der Binocular Overlap, also der Bereich, in dem beide Augen dasselbe Bild sehen, ist hervorragend. Das trägt maßgeblich zu einem komfortablen und immersiven Seherlebnis bei.
Komfort, Preis und die Zielgruppe: Wer braucht dieses Monster?
Klar, man könnte jetzt argumentieren: Die Bigscreen Beyond 2 ist viel kleiner und komfortabler. Das stimmt. Aber sie hat auch eine viel geringere Auflösung, ein deutlich kleineres Sichtfeld und die Linsenqualität kommt nicht annähernd an die der Pimax Crystal Super OLED heran. Wer den ultimativen High-End VR-Shit will, muss Kompromisse eingehen, das ist nun mal so.
Leichter als erwartet: Der „Toaster“ wird zum Hingucker
Die Pimax Crystal war in ihren früheren Iterationen für ihr Gewicht bekannt. Viele haben sie als „Toaster auf dem Kopf“ bezeichnet. Aber ich muss sagen: Pimax hat die Brille noch mal ordentlich leichter gemacht! Ich empfinde sie nicht mehr als unbequem. Natürlich ist sie kein Federgewicht wie eine Bigscreen Beyond, aber man kann nicht alles haben. Wenn man die beste Leistung und das beste Display will, muss man eben ein gewisses Gewicht in Kauf nehmen. Für mich ist das ein völlig akzeptabler Kompromiss.
Immersion für die Götter: Star Citizen und mehr
Und wofür braucht man so ein Biest? Ganz klar: Für Simulationen! Star Citizen damit zu zocken, mit diesem riesigen Sichtfeld und der OLED-Technologie, ist einfach etwas für die Götter. Wer es einmal ausprobiert hat, weiß, wovon ich rede. Dieses Gefühl, in einem Raumschiff zu sitzen, das Universum um sich herum zu spüren, ohne durch einen winzigen Sehschlitz zu blicken – das ist unvergleichlich. Auch wenn die Brille primär für Simulations-Fans mit Kabel gedacht ist, die viel im Sitzen spielen, habe ich sogar Beat Saber damit gezockt. Und ja, ihr lest richtig: Ich habe noch nie so geil Beat Saber gezockt wie mit dieser Brille. Die Farben, die Kontraste, die Geschwindigkeit – es sieht einfach sensationell aus. Klar, ich nutze sie primär für Simulationen, aber für einen kurzen Ausflug in rhythmische Welten ist sie ebenfalls fantastisch.
Verfügbarkeit, Preis und ein wichtiger Tipp
Jetzt kommt die Frage, die euch alle brennend interessiert: Wann kommt dieses Ding endlich raus und was kostet es?
Die Lieferzeit: Ein Blick in die Zukunft
Ich habe bei Pimax nachgehakt und ganz klar nachgefragt, wann die Brille denn nun endlich für alle verfügbar sein wird. Die Aussage, die ich von einem Pimax-Mitarbeiter erhalten habe, dem ich auch wirklich vertraue, ist folgende: Der Versand beginnt genau jetzt, während ihr diesen Artikel lest. Die ersten Geräte werden also verschickt. Wenn man jetzt bestellt, zum Beispiel am 20. Dezember, dann ist die klare Aussage, dass man die Brille voraussichtlich Ende Januar bis Februar 2026 erhalten wird. Ja, ihr habt richtig gehört, 2026. Das ist eine offizielle Angabe von Pimax zum Zeitpunkt meiner Abfrage. Das bedeutet, man braucht tatsächlich noch etwas Geduld, aber für eine so bahnbrechende Technologie halte ich zwei bis drei Monate Wartezeit für absolut im Bereich des Möglichen. Ich lege dafür natürlich nicht meine Hand ins Feuer, aber die Chance, dass diese Angabe stimmt, ist durchaus gegeben. Und selbst wenn es März wird, bin ich mir ganz sicher, dass es bis dahin keine andere OLED-Brille geben wird, die an die Pimax Crystal Super OLED heranreicht. Weder eine Play for Dream noch eine Samsung Galaxy XR haben auch nur annähernd ein so großes Sichtfeld, und genau das ist für Simulationen so unglaublich wichtig.
Der Preis der Exzellenz: Nichts für schwache Nerven
Kommen wir zum Preis. Seien wir ehrlich: Ein High-End-Produkt kostet auch High-End-Geld. Die Apple Vision Pro kostet 3500 Euro, andere Top-VR-Brillen liegen alle jenseits der 2000 Euro-Marke. Die Pimax Crystal Super OLED macht da keine Ausnahme. Der offizielle Preis liegt bei 1960 Euro, aber mit den anfallenden Steuern landet man dann schnell bei 2300 Euro oder mehr. Das ist ein strammer Preis, keine Frage. Aber dafür bekommt ihr eben auch das Geilste, was man im Moment für Simulationen und ein ultimatives VR-Erlebnis haben kann. Es ist wie mit dem besten Sportwagen: Wer das Beste vom Besten will, muss tief in die Tasche greifen.
Und das ist auch der Punkt: Diese Brille ist nichts für jeden. Sie ist für die Elite, für Enthusiasten mit einem entsprechenden Gaming-PC. Kommt mir bitte nicht mit einem Office-PC oder einem Laptop an! Ich selbst nutze einen Intel Core i9-14900K und eine RTX 4090, und damit läuft alles spielbar. Das gesamte Paket, bestehend aus einem solchen Gaming-PC und der Pimax Crystal Super OLED, ist natürlich nicht günstig. Aber dafür habt ihr das Beste vom Besten. Punkt.
Wenn euch das Budget Grenzen setzt, ist das völlig in Ordnung. Dann ist eine Meta Quest eine fantastische Alternative für den Einstieg oder für kabelloses VR-Gaming. Und apropos Meta Quest: Wenn ihr Spiele für eure Meta Quest kaufen wollt, denkt daran, dass ihr mit dem Coupon Code „VOODOODE“ 10% auf alle Meta Quest Spiele spart!
Modding-Potenzial: Noch größeres Sichtfeld möglich?
Und noch ein kleiner Geheimtipp, der mir beim Basteln aufgefallen ist: Ich habe einmal das Facial Interface abgenommen und die Brille so nah wie möglich an meine Augen gehalten. Das Ergebnis? Ein noch viel größeres Sichtfeld! Das lässt natürlich die Herzen aller Modding-Begeisterten höherschlagen. So wie ich es bei der Quest 2 mit einem BoboVR S3 Headstrap erklärt habe, wo man das Interface entfernen und die Linsen direkt vor den Augen schweben lassen kann, bin ich mir sicher, dass auch bei der Pimax Crystal Super OLED ein ähnliches Modding-Potenzial schlummert. Wer hier kreativ wird, könnte das Sichtfeld noch weiter optimieren. Das ist für mich ein Beweis dafür, wie vielseitig und zukunftsorientiert dieses Headset ist.
Mein kleines Bonus-Paket für euch (ohne Links!)
Pimax hat für meine Community ein kleines Bonus-Paket geschnürt. Wenn ihr den Coupon Code wood.de 252 eingebt, erhaltet ihr einen kleinen Rabatt, kostenlosen Versand, die Lens Insert Frames (damit ihr Sehstärken-Linsen einsetzen könnt) und sogar die Rennsimulation Lemore Ultimate dazu. Das ist ein wirklich feines Paket und eine tolle Win-Win-Situation für uns alle.
Mein persönliches Fazit: Die Königin der VR-Simulationen
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Für mich ist die Pimax Crystal Super OLED mit Abstand das beste OLED Headset auf dem Markt. Als großer Fan von einem großen Sichtfeld, der bei fast allen anderen Brillen ein vergleichsweise kleines Gesichtsfeld hat, ist eine OLED-Brille mit dieser Weite einfach nur geil. Sie ist leichter geworden, hat ein riesiges Sichtfeld, das beste Display, das man sich vorstellen kann, und eine fantastische Klarheit von Rand zu Rand. Sie ist schlichtweg genial für Simulationen.
Ja, es ist eine Kabelbrille. Das müssen wir uns alle bewusst machen. Sie ist nicht schnurlos. Deswegen betone ich auch immer wieder, dass sie sensationell für Simulationsfans ist, die viel im Sitzen zocken. Aber wenn euch das Kabel nicht stört – und viele von euch zocken ja immer noch mit einer Valve Index oder ähnlichen kabelgebundenen Headsets – dann könnt ihr damit auch Beat Saber zocken. Und wie gesagt: Ich habe noch nie so geil Beat Saber gezockt wie damit!
Meine Reise mit der Pimax Crystal Super OLED war lang und spannend, von den ersten Prototypen bis zum jetzt finalen, atemberaubenden Produkt. Ich bin begeistert, und ich hoffe, ihr spürt meine Begeisterung durch diese Zeilen. Es ist ein Produkt, das die Grenzen dessen, was in VR möglich ist, neu definiert, besonders für uns Simulations-Nerds.
Ich freue mich riesig auf eure Meinungen! Was haltet ihr von den Verbesserungen? Ist ein so großes Sichtfeld für euch auch das entscheidende Kriterium bei einer VR-Brille? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit mir. Bis zum nächsten Mal in der virtuellen Realität, euer Thomas von VoodooDE VR. Haut rein!