Meta schließt Studios: Auswirkungen auf VR-Spiele wie Asgard’s Wrath 2

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Metas strategische Neuausrichtung: Studioschließungen in der VR-Spieleentwicklung

Aktuellen Berichten zufolge hat Meta eine bedeutende strategische Neuausrichtung vorgenommen, die weitreichende Konsequenzen für die VR-Spieleentwicklung hat. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurden drei namhafte VR-Spielestudios geschlossen, die zuvor von Meta akquiriert wurden: Twisted Pixel Games, Sanzaru Games und Armature Studio.

Diese Studios waren maßgeblich an der Entwicklung und Portierung einiger der bekanntesten VR-Titel beteiligt:

  • Twisted Pixel Games: Bekannt für Titel wie "Deadpool VR" (ein Quest-Exklusivtitel), "Path of the Warrior" (für Rift und Quest) und "B-Team" (für Go und Quest). Das Studio wurde 2022 von Meta übernommen und hatte erst kürzlich "Deadpool VR" veröffentlicht. Die schnelle Schließung legt nahe, dass die Verkaufszahlen des Exklusivtitels möglicherweise nicht den Erwartungen entsprachen.
  • Sanzaru Games: Dieses Studio entwickelte das preisgekrönte "Asgard's Wrath" für Oculus Rift und später das umfangreiche "Asgard's Wrath 2" für Quest 2 und Quest 3 Standalone. "Asgard's Wrath 2" bot eine Kampagne von über 60 Stunden und erhielt erst vor einem Jahr sein letztes großes Inhaltsupdate, während das Studio an einem "nächsten großen Ding" arbeitete, das nun nicht mehr realisiert wird.
  • Armature Studio: Dieses Studio war primär für seine Portierungsarbeiten bekannt, darunter das hochgelobte "Resident Evil 4 VR" für Quest 2 sowie "Sports Scramble" für die Oculus Quest. Auch Armature Studio wurde 2022 von Meta akquiriert.

Die Schließung dieser Studios ist Teil einer umfassenderen Strategieänderung bei Meta, die eine Umschichtung von Finanzmitteln von der VR-Entwicklung hin zu Smart Glasses und Wearables vorsieht. Diese Entscheidung basiert auf den jüngsten Verkaufszahlen: Während die Verkäufe der Quest-Headsets in den ersten drei Quartalen des letzten Jahres im Vergleich zum Vorjahr rückläufig waren, verzeichneten die Ray-Ban Meta Brillen einen erheblichen Anstieg der Absatzzahlen. Meta hatte bereits im Vormonat bestätigt, Investitionen vom Metaverse auf KI-Brillen und Wearables zu verlagern. Die Studioschließungen sind eine direkte Folge dieser Prioritätenverschiebung.

Obwohl diese Studios betroffen sind, bleiben andere wichtige VR-Entwickler unter dem Dach von Meta aktiv, darunter Beat Games (Beat Saber), BigBox (Population: One), Camouflaj (Batman: Arkham Shadow) und Ouro Interactive (Super Rumble, Super Strike).

Diese Entwicklung wirft Fragen bezüglich der zukünftigen Ausrichtung von Metas VR-Strategie und der Unterstützung von VR-Spielen auf.
Welche Auswirkungen seht ihr für die Zukunft der VR-Spielelandschaft?
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