Virtual Reality bietet vielfältige Möglichkeiten, in neue Welten einzutauchen. Mit "Little Planet VR" steht nun ein charmanter Social-Simulator kostenlos auf der Meta Quest-Plattform zur Verfügung, der Spieler dazu einlädt, ihre eigene digitale Welt zu gestalten und zu bevölkern.
Die Rolle des Stadtplaners in VR
In "Little Planet" übernehmen Spieler die Rolle eines umfassenden Architekten. Es beginnt mit der makro-Ebene, wo Landschaften geformt, Flüsse verlegt und Klippen nach Belieben angepasst werden können. Von dort aus taucht man tiefer in die Welt ein, indem man Bäume fällt, Möbel herstellt und sich unter entzückenden, anthropomorphen Dorfbewohnern niederlässt. Dieses Setting schafft eine entspannende Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Die Systeme des Spiels bieten dabei eine bemerkenswerte Tiefe, die über das anfängliche Erscheinungsbild hinausgeht.
Einfacher Einstieg und intuitive Spielmechaniken
Der Einstieg in "Little Planet" wird durch eine Reihe leicht verständlicher Tutorials erleichtert. Spieler lernen schnell, wie sie Materialien sammeln, Rezepte für neue Gegenstände erhalten und das zentrale Inventarsystem nutzen. Diese praktischen Einführungsschritte sorgen dafür, dass man sich schnell mit den grundlegenden Spielabläufen vertraut fühlt.
Erkundung und Experimente als Kernelemente
Ähnlich wie in bekannten Sandbox-Titeln wie Minecraft oder Animal Crossing lebt "Little Planet" von der Freude am Experimentieren und Erkunden. Das Entdecken, was passiert, wenn man einen Baum fällt, oder wie viele Gegenstände ins Inventar passen, schafft eine motivierende Neugier. Die im Spiel integrierte "Pedia" dient dabei als Anreiz für eine Art Schnitzeljagd, die zum Entdecken weiterer Inhalte anregt.
Umfangreiche Inhalte im späteren Spielverlauf
Für Spieler, die bereit sind, Zeit zu investieren, offenbart sich ein reichhaltiges Spektrum an Möglichkeiten. Der Artikel erwähnt, dass Entwickler UploadVR einen Zugang zu einem Konto im späteren Spielverlauf bereitstellten. Dies ermöglichte einen Einblick in erweiterte Gebäudetypen wie Möbelgeschäfte und Modehäuser sowie eine vollständige Palette an Ausrüstung, darunter eine Erbsenpistole, Angelrute, Gartenwerkzeuge, Axt und eine Gießkanne. Die anfänglich karge Welt kann sich in eine vielfältige und lebendige Umgebung verwandeln.
Avatar-Anpassung und Minispiele
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Personalisierung des Avatars. "Little Planet" bietet eine breite Auswahl an Kleidungsstücken und Accessoires, von schillernden Sterngläsern bis hin zu charmanten Bucket Hats und Kragenoberteilen. Dies ermöglicht es Spielern, ihren Charakter individuell zu gestalten.
Ein weiteres Highlight ist das Angel-Minispiel, das als überraschend meditativer Prozess beschrieben wird. Hier kann man eine Angel auswerfen und anschließend Fische einholen, begleitet von Wellenrauschen und den klickenden Geräuschen der Rolle.
Die Bewohner der Welt: Planet Pals
Nicht zu vergessen sind die "Planet Pals", die anthropomorphen Bewohner der Welt. Ihr spielerischer Austausch sorgt für zusätzliche Persönlichkeit und vertreibt die Einsamkeit, besonders wenn die sozialen Funktionen des Spiels nicht aktiv genutzt werden. Charaktere wie der Angel-Fanatiker Rusty stechen dabei mit ihren maritimen Sprüchen hervor.
Erster Eindruck und Ausblick
Obwohl der Artikel nur einen ersten Einblick in "Little Planet" bietet und soziale Funktionen sowie das Reisen zu anderen Welten nicht umfassend getestet wurden, hinterlässt das Spiel einen positiven Eindruck. Es bietet Fans von Lebenssimulatoren eine wertvolle Möglichkeit, ihre eigenen Welten in VR zu erschaffen und zu kuratieren.
"Little Planet" ist ab sofort kostenlos auf Meta Quest verfügbar.