Googles Glimmer: Eine neue Designsprache für die Ära der AR-Brillen
Google hat mit „Glimmer“ eine innovative Designsprache vorgestellt, die speziell für die Benutzeroberflächen zukünftiger Smart Glasses mit transparenten Heads-up-Displays und später auch für vollwertige AR-Brillen konzipiert wurde. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt, um die Herausforderungen dieser neuen Display-Technologien zu meistern.
Optimierung für kleine, transparente Bildschirme
Im Gegensatz zu traditionellen Bildschirmen oder VR-Headsets bieten AR-Brillen eine wesentlich kleinere, nutzbare Anzeigefläche, die ständig mit der realen Umgebung konkurriert. Glimmer begegnet dieser Herausforderung durch:
- Blickfreundliche Layouts: Inhalte sind so gestaltet, dass sie mit einem kurzen Blick erfasst werden können.
- Einfache Menüsysteme: Eine intuitive Navigation ist entscheidend, um den Nutzer nicht abzulenken.
- Helle Inhalte auf dunklem Hintergrund: Um die Sichtbarkeit auf transparenten Displays zu maximieren, ohne die reale Welt zu überdecken. Dunklere Farben würden auf transparenten Bildschirmen schnell verblassen.
Lesbarkeit als Priorität
Die Auflösung und Optik von Smart-Glasses-Displays können limitiert sein. Glimmer legt großen Wert auf Lesbarkeit:
- Angepasste Schriftgrößen: Basierend darauf, was das Auge auf Armeslänge klar erkennen kann.
- Stärkere Kontraste und kräftigere Schriftarten: Um die Lesbarkeit auf transparenten Oberflächen zu verbessern. Google empfiehlt die Schriftart Sans Flex.
- Weniger Text, klarere Abstände: Um dichte Informationsmengen zu vermeiden.
Energieeffizienz im Fokus
Die Akkulaufzeit ist ein kritischer Faktor für leichte Smart Glasses. Glimmer integriert Energieeffizienz direkt ins Design:
- Umrisse statt gefüllter Blöcke: Dies reduziert Lichtaustritt (Halation) und verringert den Stromverbrauch.
- Weniger beleuchtete Pixel und transiente Nachrichten: Um die Belastung des kleinen Akkus und des thermischen Designs zu minimieren.
Glimmer ist mehr als nur ein visueller Stil; es ist ein umfassender Plan, um das Beste aus den begrenzten Displayflächen, den realen Hintergründen, den Lesbarkeitsgrenzen und den Anforderungen des täglichen Gebrauchs herauszuholen. Es zeigt, wie Google die Interaktion mit digitaler Information in unserer physischen Welt neu definieren will.
Wie beurteilt ihr Googles Ansatz für die Gestaltung von AR-Schnittstellen im Alltag?
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