Ghost in the Shell trifft AR: Eine einzigartige Ausstellung in Tokyo
In Tokyo öffnete eine Kunstausstellung ihre Pforten, die das 30-jährige Jubiläum der ikonischen „Ghost in the Shell“-Franchise feiert und dabei einen modernen Ansatz zur Kunstvermittlung wählt: die Integration von Augmented Reality (AR). Besucher der Ausstellung erhalten Xreal Air 2 Ultra AR-Brillen und ein Smartphone, um die dargebotenen Kunstwerke auf eine neue Weise zu erleben.
Die „Ghost in the Shell“-Reihe ist bekannt für ihre futuristische Darstellung einer Gesellschaft, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, Realität und Digitalem verschwimmen. Es ist daher passend, dass die Ausstellung, die sich mit diesen tiefgründigen Themen auseinandersetzt, selbst modernste Technologie nutzt.
Wie funktioniert die AR-Integration?
Überall in den Ausstellungsräumen sind spezielle Markierungen mit den beliebten Tachikoma-Robotern platziert. Beim Scannen dieser Marker mit der AR-Brille werden immersive AR-Szenen, Video-Clips und Audioerklärungen über die physische Umgebung und die Exponate gelegt. Dies verwandelt die Ausstellung in eine interaktive Zeitreise durch die Geschichte der Franchise. Besucher erhalten so Kontext zu den Originalskizzen, Storyboards und Cels und sehen, wie diese in den fertigen Filmen und Serien umgesetzt wurden. Die Erklärungen werden von Tachikoma, gesprochen vom Originalsprecher, geleitet.
Die Ausstellung zeigt eine umfassende Sammlung von Produktionsmaterialien aus allen Anime-Adaptionen und Filmen seit 1995, ergänzt durch neu geschaffene Kunstwerke, die die zentralen Fragen der Franchise – um Menschlichkeit, KI und Technologie – aufgreifen. Von analogen Skizzen bis hin zu digitalen Interfaces und der AR-Erfahrung bietet die Ausstellung einen tiefen Einblick in das Universum von „Ghost in the Shell“.
Technologie als thematisches Element
Die Verwendung von AR-Brillen in diesem Kontext ist nicht nur eine technische Spielerei, sondern eine thematische Erweiterung. Sie reflektiert die technologischen Visionen der Franchise und regt zum Nachdenken über die Konvergenz von Technologie und menschlicher Existenz an. Während einige Aspekte, wie die unkritische Nutzung generativer KI in bestimmten Kunstwerken, Diskussionspunkte aufwerfen, trägt die Gesamtintegration der AR-Technologie dazu bei, die Ausstellungsinhalte auf eine zugängliche und informative Weise zu vertiefen.
Obwohl die Xreal Air 2 Ultra AR-Brillen noch Limitationen aufweisen, wie ein eingeschränktes Sichtfeld oder Handhabungsprobleme für Brillenträger, deutet die Anwendung in dieser Ausstellung auf das weitreichende Potenzial für zukünftige museale und kulturelle Anwendungen hin. AR-Brillen bieten eine visuelle Erweiterung, die mit Smartphones nicht realisierbar ist, und können die Vermittlung von Kunst und Geschichte revolutionieren.
Die Ghost in the Shell Ausstellung in Tokyo Node läuft noch bis zum 5. April und ist ein Muss für Fans der Serie und alle, die an innovativen Anwendungen von AR im Kulturbereich interessiert sind.
Was sind eure Erfahrungen mit AR in Ausstellungen oder Museen?
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