Ganz ehrlich, liebe VR-Community, heute muss ich mal Klartext reden. Was da gerade bei Meta passiert, das beschäftigt mich, Thomas von VoodooDE VR, wirklich zutiefst und ich bin mir sicher, euch geht es genauso. Jahrelang hat Mark Zuckerberg uns allen das Blaue vom Himmel versprochen. Das Metaverse! Die Revolution! Wir haben ihm geglaubt, haben in Quests investiert, sind mit Herzblut in diese Vision eingetaucht. Und jetzt? Plötzlich scheint der große Traum von einem umfassenden, vernetzten Metaverse, so wie wir es uns aus Ready Player One ausgemalt haben, massiv zu schrumpfen – oder gar zu platzen. Das Ganze fühlt sich für mich persönlich an wie ein doppelter Schlag: Einerseits betriebswirtschaftlich nachvollziehbar, andererseits ein herber Dämpfer für unsere gemeinsame Leidenschaft, die Virtual Reality. Aber wann kommt eigentlich die Quest 4? Und ist alles wirklich so düster, wie es auf den ersten Blick scheint?
Ein Blick hinter die Kulissen: Woher stammen diese brisanten Nachrichten?
Diese Nachrichten, die wie eine Bombe in der Tech-Welt eingeschlagen sind, sind keine einfachen Gerüchte, die mal eben im Netz herumschwirren. Die Quelle ist Bloomberg, eines der renommiertesten Wirtschaftsdienste weltweit. Und der Bericht stützt sich nicht auf Hörensagen, sondern auf interne Insider, die bei den entscheidenden Meetings dabei waren. Stell dir das mal vor: Das Ganze fand offenbar letzten Monat auf Mark Zuckerbergs privatem Anwesen auf Hawaii statt. Palmenstrand, tropische Sonne – und währenddessen wird drinnen beschlossen, die Axt an die VR-Sparte zu legen. Dieses Bild allein, diese Diskrepanz zwischen Idylle und knallharter Geschäftsentscheidung, finde ich persönlich schon sehr bemerkenswert und auch ein bisschen surreal. Normalerweise, das kenne ich auch aus meinem Hauptjob als IT-Admin, sind bei großen Firmen Einsparungen oder Effizienzsteigerungen von rund 10% üblich. Das ist Teil des normalen Geschäftszyklus. Aber für die Reality Labs, also unsere VR-Sparte inklusive der Quest-Entwicklung, kam von Zuckerberg die unmissverständliche Ansage: „Ihr müsst tiefer schneiden, viel tiefer.“
Und hier reden wir nicht über Peanuts. Es geht um satte 30% des gesamten Budgets für die Meta Quest und insbesondere Horizon Worlds, die gestrichen werden sollen. Dieser drastische Einschnitt ist bereits für den Budgetplan 2026 vorgesehen. Und was bedeutet das konkret? Wahrscheinlich Entlassungen, und zwar schon ab Januar 2026. Die Insider sprechen bereits von einer bevorstehenden Kündigungswelle. Das ist eine harte Realität, die uns direkt betrifft und die ich persönlich mit Sorge betrachte, denn letztlich sind es die klugen Köpfe und die Leidenschaft der Entwickler, die unser Hobby voranbringen.
Warum jetzt? Der überraschende Grund für Metas Kurswechsel
Die große Frage, die sich mir und sicher auch vielen von euch stellt: Warum denn ausgerechnet jetzt? Meta hat doch gerade erst mit der Quest 3 und der Quest 3S so große Erfolge gefeiert. Die Antwort, die uns der Bericht liefert, ist bitter und gleichermaßen aufschlussreich: Es fehlt die Angst. Ja, du hast richtig gehört. Zumindest sind das die Aussagen aus internen Kreisen. Jahrelang hat Meta Milliarden verbrannt – wir haben hier auf dem Kanal und meiner Webseite ja schon oft über die erschreckenden Zahlen der Reality Labs gesprochen. Der Grund für diese aggressiven Investitionen war eine regelrechte Panik: Man fürchtete sich vor Apple, vielleicht sogar vor Google. Die Sorge war, dass Apple mit seiner Vision Pro den Markt übernehmen würde, und Meta musste schneller, besser, aggressiver sein. Es war ein Wettrüsten, ein Kampf um die Vorherrschaft im aufstrebenden VR/AR-Markt.
Doch was ist passiert? Apple hat die Vision Pro gebracht, für stolze 3500 US-Dollar. Und mal ganz ehrlich, so sehr ich Apple schätze, dieses Gerät liegt im Prinzip wie Blei in den Regalen. Die neue Version ändert daran auch nicht viel. Und Google und Samsung? Die sind gerade erst am Start, ihre Headsets sind zwar günstiger als die Apple Vision Pro, aber immer noch zu teuer, um es wirklich mit der Meta Quest aufnehmen zu können. Die Realität ist: Es gibt derzeit keinen ernstzunehmenden Konkurrenten für die Meta Quest in ihrem Preissegment. Meta hat quasi erkannt: „Wir haben die Schlacht gewonnen, weil einfach niemand anders wirklich angetreten ist.“ Diese interne Begründung laut Bloomberg ist also mangelnde Konkurrenz. Meta muss nicht länger Milliarden verbrennen, nur um die Nummer eins zu bleiben, weil die anderen entweder zu teuer oder gar nicht relevant genug sind.
Das Wettrüsten scheint also vorbei zu sein. Und damit wird, zumindest vorerst, das Budget für Innovationen und die Geschwindigkeit der Entwicklung drastisch reduziert. Man muss sich die Zahlen wirklich auf der Zunge zergehen lassen: Seit 2021 hat die Sparte Reality Labs, zu der Quest, Horizon Worlds und auch die Smartbrillen gehören, über 70 Milliarden Dollar Verlust gemacht. 70 Milliarden! Die Aktionäre haben das lange Zähne knirschend hingenommen, weil Zuckerberg immer das Wort „Metaverse“ beschworen und sogar die Firma umbenannt hat. Doch jetzt? Jetzt schreit Zuckerberg nicht mehr „Metaverse“, er schreit „KI“ und „Smartbrillen“. Der Fokus der Firma hat sich komplett gedreht, und ich hatte das ja auch schon in einem meiner letzten Videos vorausgesagt. Nun passiert genau das: Das Geld, das man uns in VR wegnimmt, fließt eher in Richtung generative KI und die Smartbrillensparte.
Der neue Fokus: KI und Smartbrillen im Aufwind
Es wird explizit erwähnt, dass die Kürzungen Meta Quest und Horizon Worlds treffen. Warum ist das so? Ganz einfach: Die Ray-Ban Meta Brillen sind ein Überraschungshit. Selbst Meta hatte damit nicht gerechnet. Die Leute tragen sie im Alltag, sie sind leicht, haben KI-Funktionen und sehen cool aus. Zumindest in den USA und anderen Vorreiterländern. Hier in Deutschland leben wir diesbezüglich ja noch ein bisschen im digitalen Steinzeitalter und tun uns noch schwer mit solchen Geräten. VR-Headsets hingegen, so sehr wir sie auch alle lieben und schätzen, sind für die breite Masse immer noch klobige Toaster im Gesicht. Meta sieht ganz klar, dass die breite Masse aktuell keine VR-Brillen will, aber sie wollen KI-Brillen. Also fließt das Geld erstmal dorthin, wo das tatsächliche Wachstum stattfindet und die Akzeptanz höher ist.
Es soll ja auch nächstes Jahr, also 2026, eine weitere Wearable, eine Brille mit dem Codenamen „Malibu 2“, auf den Markt kommen. Gerüchten zufolge handelt es sich dabei um eine limitierte Smartbrille von Prada. Das zeigt ganz deutlich, wo der aktuelle Fokus liegt. Das ist für mich persönlich ein bisschen zwiegespalten: Einerseits freue ich mich über technologischen Fortschritt und innovative Produkte wie die Ray-Ban Brillen. Andererseits schmerzt es natürlich, wenn das auf Kosten unserer geliebten VR-Entwicklung geht, die uns so viele immersive Erlebnisse beschert.
Was bedeutet das für unsere VR-Hardware? Die Quest 4 verschiebt sich dramatisch!
Jetzt kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt für uns VR-Enthusiasten: Was passiert mit der VR-Hardware? Der Bloomberg-Bericht nennt explizit die Quest Virtual Reality Unit und Meta Horizon Worlds als Opfer der Kürzungen. Und jetzt zum Thema Quest 4: Ich sage euch das Ding, und ich wiederhole es noch einmal, das Ding wird sich verschieben. Alle, die dachten: „Klar, 2026 kommt eine Quest 4, wird ja auch langsam Zeit!“ – da müsste schon ein ganz krasses Wunder geschehen. Wenn du 30% weniger Leute und weniger Geld zur Verfügung hast, kannst du den Zeitplan für 2026 ganz wahrscheinlich nicht mehr halten. Die Gerüchte, die ich gesehen habe, sprechen mittlerweile von frühstens Ende 2027 oder sogar 2028. Das ist eine wirklich lange Wartezeit!
Auch die Konkurrenz der Apple Vision Pro, die unter Codenamen wie Phoenix, Puffin, Loma oder sogar Quest Air gehandelt wird – eine leichte Mixed-Reality-Brille mit kabelgebundenem externem Puck – wurde laut einem Bericht von Business Insider auf das erste Halbjahr 2027 verschoben. Das zeigt noch einmal deutlich: Meta lässt sich jetzt Zeit, weil sie sich denken: „Warum sollen wir jetzt die ganze Kohle reinballern? Es ist ja eh keine gefährliche Konkurrenz da.“ Laut diesem Bericht wurde die Entwicklung der Quest 4 erst kürzlich begonnen. Überleg mal: Wenn die Entwicklung einer Quest 4 erst jetzt oder vor ein paar Monaten losgegangen ist, dann kommt die nicht nächstes Jahr. Das ist unrealistisch, vor allem, weil Meta ja auch explizit sagt, dass sie sich jetzt mehr Zeit lassen wollen.
Das Thema VR scheint allerdings zum Glück nicht ganz vom Tisch bei Meta, das ist schon mal ein gutes Zeichen. Allerdings wird der Release wohl noch lange auf sich warten lassen. Zudem munkelt man, dass Meta sich von der Strategie der günstigen, subventionierten Meta Quest-Brillen verabschieden könnte. Wir wissen ja: Die Meta Quest wird unter ihrem Wert verkauft. Das bedeutet, Meta macht mit jeder verkauften VR-Brille Verlust, nur um den Markt anzukurbeln. Das haben sie geschafft, ziemlich gut sogar, weil alle anderen abgehängt wurden. Jetzt haben sie den Markt, und jetzt können sie ein bisschen langsamer fahren. Aber Zuckerberg und die Investoren haben offenbar gesagt: „Nö, jetzt reicht’s! Jetzt muss langsam mal Profit kommen.“ Es wird gemunkelt, dass das Ende dieser Subventionen, zumindest halbwegs, Geschichte sein wird. Eine mögliche Quest 4 könnte also durchaus eine ordentliche Ecke teurer sein. Dafür aber, laut Bericht, technisch und ergonomisch ein großes Upgrade gegenüber der Quest 3 bieten. Hier muss man dann abwägen: Will man mehr zahlen für ein großes Upgrade, oder will man weiterhin den günstigen Markt erreichen? Für mich persönlich ist das eine Gratwanderung, denn der niedrige Einstiegspreis war immer ein großes Plus der Quest-Reihe.
Das Ende von Horizon Worlds – und die Beständigkeit der Quest 3
Kommen wir zu Horizon Worlds. Das sollte ja quasi das Ready Player One, das Metaverse, werden. Aber wenn man da jetzt das Geld abzieht, dann gehen da bestimmt auch bald die Lichter aus. Ich bin da ziemlich sicher. Die Vision von einer riesigen, vernetzten Welt ist damit wohl definitiv vom Tisch, zumindest erstmal für die nächsten 5 bis 10 Jahre, wer weiß. Ich glaube, das ist sowohl für viele Investoren, deren Aktienkurse von Meta auf einmal nach oben schossen, aber auch für viele Meta Quest-Freunde eine Erleichterung. Denn ich glaube, Horizon Worlds kam nie so wirklich gut in der Community an. Ich habe es ja ab und zu wirklich mal versucht, und es gibt da auch ein paar coole Welten, aber alles in allem hat das nie so richtig gezündet. Es fehlte der echte Reiz, die Tiefe, die uns an VR so fasziniert.
Aber was ist denn jetzt mit der aktuellen Quest 3 oder 3S? Ich habe ja erst kürzlich ein Video dazu gemacht, und ich kann euch beruhigen: Die Quest 3 wird wohl noch lange aktuell bleiben. Alle, die sie jetzt haben oder jetzt kaufen, können definitiv sicher sein, dass sie die nächsten Jahre ohne Probleme damit alles spielen können. Meta streicht ja auch nicht alles, sondern behält noch 70% des Budgets. Das ist immer noch ein beträchtlicher Anteil. Und dieses Budget wird ja dann auch für die Aufrechterhaltung der aktuellen Quest-Plattform und natürlich die Weiterentwicklung der Quest 4 (wenn auch in gemächlicherem Tempo), der Konkurrenz für die Apple Vision Pro und die Smartbrillen verwendet. Es ist also noch Budget da, nur geht alles nicht mehr so schnell, weil es über einen längeren Zeitraum verteilt wird. Da dies aber alles noch lange dauern wird, ist die Quest 3 im Prinzip aktueller denn je. Für mich bedeutet das eine gewisse Entspannung, denn so können wir die fantastischen Spiele und Erfahrungen, die die Quest 3 bereits bietet, noch ausgiebiger genießen, ohne ständig auf den Nachfolger zu schielen.
Mein persönliches Fazit: Ein bittersüßer Blick in die VR-Zukunft
Mein Fazit ist natürlich ein bisschen zwiegespalten. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen kann ich Metas Entscheidung absolut verstehen. Es macht Sinn: Warum Geld verbrennen, wenn Apple und Google erstmal keine echte Gefahr sind? Die Verantwortlichen bei Meta haben eine enorme Verantwortung gegenüber ihren Aktionären und müssen profitabel agieren. Das ist die Realität der Wirtschaft.
Aber da kommt ja noch etwas anderes. Für uns VR-Gamer ist das schon ein leichter Schlag ins Gesicht, seien wir mal ehrlich. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde Meta sagen: „Oh, danke, dass ihr uns groß gemacht habt, aber jetzt machen wir erstmal KI.“ Das ist natürlich ein bisschen überspitzt formuliert, aber das Gefühl ist da. VR ist natürlich, um Gottes Willen, nicht tot. Das wird es auch nie sein. Es ist schon viel zu viel überall integriert, von professionellen Anwendungen bis hin zu unserem geliebten Gaming. Aber die ganz großen Sprünge, die wir jedes Jahr so erwartet haben, die bleiben wohl erstmal aus. Meta geht vom Angriffsmodus in den, wie würde ich sagen, Wartungs- und Entwicklungsmodus über. Das ist ein wichtiger Unterschied.
Ich werde auf jeden Fall die Situation genau beobachten und euch hier auf voodoode-vr.com und meinem YouTube-Kanal VoodooDE VR auf dem Laufenden halten, wenn es irgendwelche coolen Berichte oder neue Entwicklungen gibt. Jetzt ist aber die Frage: Wie seht ihr das? Habt ihr Angst um eure VR-Investition, oder ist es für euch okay, wenn Meta erstmal auf die Bremse tritt und, wie der Bericht ja auch erwähnt, erstmal in Ruhe weiterentwickelt? Schreibt mir gerne mal in die Kommentare, was ihr dazu denkt. Wollt ihr jetzt wirklich bis Ende 2027 oder gar 2028 auf eine Quest 4 warten? Oder sagt ihr: „Okay, jetzt steige ich dann wirklich mal in die Quest 3 ein, weil ich eigentlich gedacht hatte, 2026 kommt die Quest 4, kommt sie jetzt aber nicht?“ Das würde mich brennend interessieren, denn eure Meinungen sind für mich immer unglaublich wertvoll.
Ach so, und wenn ihr euch jetzt eine Quest 3 oder 3S zulegt und auf der Suche nach neuen Spielen seid: Vergesst nicht, meinen Coupon Code „VOODOODE“ zu nutzen! Damit spart ihr 10% auf alle Meta Quest Spiele. Das ist doch schon mal was, um die Wartezeit auf die Quest 4 zu überbrücken und die aktuelle Generation in vollen Zügen zu genießen. Haut rein!