Deadpool VR auf der Meta Quest: Mein persönlicher Test – Irre, Brutal, Genial?

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Leute, ich muss euch etwas erzählen: Deadpool VR. Allein der Name lässt bei mir das Herz höherschlagen. Wenn es ein Spiel gab, auf das ich mich in diesem Jahr auf der Meta Quest am meisten gefreut habe, dann war es definitiv dieses hier. Ich hatte ja schon das Vergnügen, es auf verschiedenen Events anzuspielen, durfte einen ersten, vielversprechenden Blick erhaschen. Aber wisst ihr, eine Demo ist eben nur eine Demo. Jetzt, da ich endlich die finale Version in den Händen – oder besser gesagt, an den Köpfen – habe, kann ich euch mein endgültiges Urteil liefern: Lohnt sich das Spiel? Ist es der Hype wert? Oder ist es doch nur ein lauer Aufguss des irren Söldners mit der großen Klappe? Eines kann ich vorwegnehmen: Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern in vielerlei Hinsicht spektakulär übertroffen. Ich habe in den letzten Tagen viel Zeit in dieser chaotischen VR-Welt verbracht, und ich bin immer noch völlig geflasht von dem, was Ready at Dawn hier abgeliefert hat. Also, schnallt euch an, denn jetzt tauchen wir gemeinsam in die verrückte und gnadenlose Welt von Deadpool VR ein!

Ein Tauchgang in die chaotische Welt von Deadpool VR

Schon der Start des Spiels ist ein Erlebnis für sich, das perfekt den Ton setzt. Ihr wisst ja, Ladebildschirme können nervig sein. Aber wenn da steht „Warten, bis der Kuchen abgekühlt ist“ oder „Shader oder anderen Bockmist laden“, dann weiß man sofort, dass man hier nicht in einem 08/15-Titel gelandet ist. Diese kleinen, selbstironischen Anspielungen ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel und zeigen, dass die Entwickler den Geist von Deadpool vollends verstanden haben. Es ist diese Art von Humor, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt und die Immersion auf eine ganz eigene Art und Weise verstärkt – denn sie bricht sie auf die typische Deadpool-Manier, nur um mich noch tiefer hineinzuziehen.

Die ersten Schritte: Optionen, deutsche Sprachausgabe und ein bekloppter Start

Bevor man sich ins Getümmel stürzt, werfen wir mal einen Blick auf die Optionen, denn die sind überraschend umfangreich und vor allem sehr durchdacht für VR. Man kann Tutorials, einen Streamermodus und sogar die Schwierigkeit einstellen. Was mich aber wirklich umgehauen hat – und das ist für ein VR-Spiel auf der Meta Quest immer noch eine Seltenheit und ein echtes Qualitätsmerkmal – ist die vollständige deutsche Sprachausgabe. Und wisst ihr was? Sie ist fantastisch! Die Synchronsprecher machen einen grandiosen Job und fangen den zynischen, schnoddrigen Ton von Deadpool perfekt ein. Das ist ein immenser Pluspunkt, der die Immersion und den Humor auf ein ganz neues Level hebt. Es ist so erfrischend, nicht ständig Untertitel lesen zu müssen, während man versucht, sich in einem Kugelhagel zurechtzufinden. Man kann Armlänge und Vibration anpassen, sogar die Drehbewegung – ich bevorzuge da immer einen abgestuften, etwas größeren Winkel – und die Vignette ausschalten, was ich für euch beim Zuschauen immer mache, damit ihr besser seht. Die Kameraerschütterung habe ich persönlich auch lieber aus, das macht das Ganze für mich flüssiger und weniger anstrengend.

Und dann geht es los. Die Einführung ist einfach nur genial. Man trifft auf Carl, den designierten S.H.I.E.L.D.-Agenten, der Nick Fury oder Coulson ersetzen soll. Und Deadpool? Er ist natürlich nicht begeistert. Die Dialoge sind von Anfang an pointiert, gespickt mit Wortspielen und Anspielungen. „Ach ja, stimmt ja. Ich kenne dich verdammt noch mal gar nicht!“ – solche Sätze sind einfach purer Deadpool. Man merkt sofort, dass hier viel Liebe ins Detail und in die Schreibarbeit geflossen ist. Ich liebe es, wie er Carl mit seinen Sprüchen völlig überfordert und die vierte Wand nicht nur durchbricht, sondern gleich in Stücke schlägt. Die Mission? Den verschwundenen S.H.I.E.L.D. Helicarrier von der Terrororganisation Ultimatum zurückerobern. Klingt nach einem Standard-Plot, aber mit Deadpool an Bord wird daraus ein wilder, unberechenbarer Ritt. Ich meine, wer opfert schon ein Stück seines Körpers dem Höllenschlund unter Furys Augenklappe? Deadpool ist es egal, Hauptsache die Show geht los!

Gameplay am Limit: Mittendrin statt nur dabei – Das hat einen krassen Flow!

Das Herzstück jedes VR-Spiels ist natürlich das Gameplay, und hier liefert Deadpool VR auf ganzer Linie ab. Es ist wirklich ganz anders als in der Demo, viel intensiver und abwechslungsreicher. Ich hatte das Gefühl, sofort mitten im Geschehen zu sein. Das Spiel hat einen unglaublich guten „Flow“, wie ich es selten in einem Shooter erlebt habe. Die Bewegungen sind flüssig, die Steuerung intuitiv. Man kann sich frei bewegen, springen, rutschen und sogar an Wänden entlanglaufen, was für mich als Prince of Persia-Fan natürlich ein Highlight ist. Die Action ist schnell, brutal und unglaublich befriedigend. Ich bin normalerweise gar nicht so der größte Fan von Shootern, aber dieses Spiel hat mich total gepackt. Es macht einfach unglaublich viel Spaß, sich durch Horden von Feinden zu schnetzeln und zu schießen.

Die Waffen fühlen sich hervorragend an. Man hat seine Pistolen, die man einfach fallen lassen kann, um nachzuladen – super intuitiv und VR-gerecht gelöst. Und dann die Schwerter! Später im Spiel kann man sie nicht nur für Nahkampfangriffe einsetzen, sondern sie auch auf Gegner werfen. Das ist ein Feature, das unglaublich viel Spaß macht und das Gameplay um eine taktische Komponente erweitert. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich meine Schwerter in die Menge schleuderte, nur um dann mit den Pistolen nachzulegen. Die Hydron-Granaten, die ich später gefunden habe, sind auch ein echter Gamechanger. Keine umständliche Aktivierung – einfach werfen und BUMM! Das ist diese Art von Direktheit, die VR so besonders macht. Man fühlt sich wirklich als Teil dieser chaotischen Welt.

Die Gegner sind abwechslungsreich, und das Spiel fordert einen ständig heraus. Es gibt spezielle Gegner, die man nur mit einem Dive Kick ausschalten kann, was für zusätzliche Dynamik sorgt. Die Brutalität des Spiels ist hierbei ein zentrales Element. Es ist ab 18, und das merkt man in jeder Sekunde. Blut spritzt, Gliedmaßen fliegen, und Deadpool hat immer einen makabren Spruch auf den Lippen. Es ist kein Spiel für Zartbesaitete, aber für Fans des Charakters ist es genau das, was man erwartet – und liebt. Die Missionen sind abwechslungsreich, auch wenn man immer wieder Energiequellen zerstören oder Killzähler füllen muss. Aber die Art und Weise, wie Deadpool das kommentiert und in seine chaotische Welt integriert, macht jeden dieser Momente zu einem Vergnügen. Ich erinnere mich an eine Szene, in der ich einen Killzähler füllen sollte, um eine Tür zu öffnen. Das ist so typisch für seine Meta-Ebene, und ich habe mich dabei ertappt, wie ich grinsend jeden einzelnen Gegner in seine Einzelteile zerlegte.

Deadpool-Humor in Perfektion: Dialoge, die vom Hocker hauen

Was wäre Deadpool ohne seinen unvergleichlichen Humor? In VR kommt dieser noch besser zur Geltung. Die Dialoge zwischen Deadpool und Carl sind einfach Gold wert. Deadpool nimmt kein Blatt vor den Mund, kommentiert alles und jeden, bricht ständig die vierte Wand und spricht direkt zu mir – dem Spieler. „Akronyme kleingeistige abtörn klobige Apfelbehälter. Kurz: Clever. Ich bin eben ein smarter Linguine.“ Solche Sprüche sind genial und zeigen die Liebe zum Detail, die in die deutsche Lokalisierung geflossen ist. Die gesamte Interaktion ist ein einziger großer Witz, der mich immer wieder laut lachen ließ. Sogar sein innerer Dialog ist fantastisch inszeniert und lässt mich noch tiefer in seinen Kopf blicken. Man erlebt seine Gedanken, seine Obsessionen und seine völlige Gleichgültigkeit gegenüber Konventionen. Es ist eine Meisterleistung, diesen speziellen Humor so perfekt in ein VR-Format zu übertragen, dass er sich nie gezwungen anfühlt, sondern stets organisch und natürlich wirkt.

Selbst die Collectables sind mit einem Augenzwinkern versehen. Ich nenne meine Pistolen Honey und Nani – wer würde das sonst tun? Und als ich eine Lootbox gefunden habe, war sein Kommentar „Ich frage mich, wie du von meiner Seele und dem Generischen Zeug kostet“ einfach perfekt auf den Punkt gebracht. Oder als er eine neue Waffe findet: „Geil. Ich hatte Waffe, um Leute zu ermorden. Chick. Genau was ich schon immer wollte. Um meinen inneren Rambo loszulassen.“ Das ist die Art von Meta-Humor, die Deadpool so einzigartig macht, und in VR ist es noch viel unmittelbarer. Es fühlt sich an, als würde er direkt mit mir reden, als wäre ich Teil seines verrückten Abenteuers.

Technik auf der Quest: Optik und Immersion, die begeistert

Die visuelle Qualität von Deadpool VR auf der Meta Quest ist erstaunlich gut. Ich bin wirklich beeindruckt, wie gut das Spiel für die Hardware optimiert wurde. Man merkt, dass es komplett für VR ausgelegt ist und nicht einfach nur ein Port von einem PC-Spiel. Die Umgebung sieht für Quest-Verhältnisse wirklich gut aus – es flimmert nicht, es ist nicht unscharf, und die Details sind scharf genug, um die Immersion aufrechtzuerhalten. Man darf nicht vergessen, dass wir hier nicht von einem High-End-PC sprechen, sondern von einem autarken VR-Headset. Die Entwickler haben hier wirklich das Maximum aus der Quest herausgeholt.

Besonders die Interaktion mit der Spielwelt trägt enorm zur Immersion bei. Das Anfassen von Gegenständen, das Werfen der Schwerter, die Art und Weise, wie man Granaten handhabt – all das fühlt sich sehr natürlich und direkt an. Diese feinen Details sind es, die ein gutes VR-Spiel ausmachen, und hier hat Ready at Dawn ganze Arbeit geleistet. Das Gefühl, direkt vor den Charakteren zu stehen und mit ihnen zu interagieren, ist einfach unbeschreiblich. Der Sound, die deutsche Sprachausgabe, die Explosionen – alles trägt dazu bei, ein kohärentes und fesselndes Erlebnis zu schaffen. Ich habe mich wirklich als Deadpool gefühlt, in seiner Haut, mit seiner ungezügelten Energie und seinem unverschämten Charme. Selbst die kleinen Ladezeiten, die im Verlauf des Spiels auftauchen, sind meiner Meinung nach ein kleiner Preis für die gebotene Qualität und Detailtiefe.

Fazit: Ein Pflichtkauf für Action-Fans und Deadpool-Liebhaber?

Nachdem ich unzählige Stunden in Deadpool VR verbracht habe, auch einen Boss Fight hinter mich bringen durfte, kann ich ganz klar sagen: Wenn ihr auf knallharte Action steht und den abgedrehten Humor von Deadpool liebt, dann ist dieses Spiel ein absolutes Must-have auf der Meta Quest. Es ist brutal, es ist lustig, und es ist vor allem unglaublich immersiv. Die Qualität, die hier abgeliefert wird, sucht ihresgleichen im VR-Bereich. Allein die Tatsache, dass es eine so hervorragende deutsche Sprachausgabe gibt, zeigt, dass hier ein großes Budget und viel Leidenschaft investiert wurden. Die Produktionsqualität ist spürbar, und das rechtfertigt für mich auch den Preis, der vielleicht etwas höher liegt als bei manch anderem Quest-Spiel.

Dieses Spiel wurde von Grund auf für VR entwickelt, und das merkt man in jeder Bewegung, in jeder Interaktion. Der „Flow“ der Kämpfe, die intuitive Waffenhandhabung, die verrückten Dialoge – all das verschmilzt zu einem einzigartigen Erlebnis, das mich als VR-Enthusiasten, der sonst gar nicht so der Shooter-Typ ist, restlos begeistert hat. Thomas von VoodooDE VR ist definitiv überzeugt!

Also, wenn ihr noch zögert, kann ich euch nur eines raten: Schnappt euch dieses Spiel! Es wird euch nicht enttäuschen. Es ist genau das, was ich mir unter einem genialen VR Action Spiel vorstelle.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr Deadpool VR schon gespielt oder steht es auf eurer Wunschliste? Was sind eure Lieblingsmomente oder die verrücktesten Sprüche, die euch in Erinnerung geblieben sind? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich bin gespannt auf eure Meinungen!

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