Der Entwickler Feli Reintgen arbeitet derzeit an einem experimentellen Projekt namens „Android XR Bridge“ (AXRB). Diese Software-Runtime für Windows ermöglicht es, Android-basierte VR-Anwendungen, die ursprünglich exklusiv für die Meta Quest-Plattform entwickelt wurden, auf einem PC in VR auszuführen.
Das primäre Ziel des Tools ist es, die Hardware-Einschränkungen der eigenständigen VR-Brillen zu umgehen. Durch die Nutzung der Rechenleistung eines Gaming-PCs sollen Quest-Titel in einer Auflösung von bis zu 4K pro Auge und mit einer Bildwiederholrate von bis zu 120 FPS dargestellt werden können. In einer Demonstration präsentierte der Entwickler kürzlich das Spiel „Pinball FX VR“ mit diesen Spezifikationen.
Rechtliche und technische Hürden:
Die Android XR Bridge funktioniert ähnlich wie ein klassischer Emulator. Die Spiele werden über OpenXR auf dem PC ausgegeben. Der Entwickler betont ausdrücklich, dass Nutzer im Besitz legaler Kopien der jeweiligen Spieldateien sein müssen, um das Tool verwenden zu können. Piraterie wird nicht unterstützt.
Verzögerung des Early Access:
Der ursprünglich für September geplante Start des Early Access wurde vorerst verschoben. Laut einer Ankündigung auf dem Discord-Server des Projekts traten beim Installer und beim Starten der Spiele unerwartete Fehler auf. Zudem scheiterten Tests bei einem Großteil der noch ungetesteten Spiele, weshalb die Software vor einer Veröffentlichung weiter stabilisiert werden muss.
Trotz der Verzögerungen zeigt das Projekt das technische Potenzial auf, die exklusive Spielebibliothek von Meta künftig auf PC-VR-Headsets zugänglich zu machen.
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