Der On-Rails-Shooter "Transformers: Beyond Reality Redux" von Entwickler und Publisher META4 Interactive ist ab sofort für die Meta Quest-Plattform (getestet auf Quest 3S) zum Preis von 19,99 $ erhältlich. Es handelt sich hierbei um eine Portierung des ursprünglich 2022 für PlayStation VR und 2023 für PlayStation VR2 erschienenen Titels.
Erste ausführliche Testberichte zeichnen jedoch ein eher negatives Bild der Neuauflage. Obwohl das grundlegende Spielprinzip an klassische Arcade-Shooter wie "Time Crisis" oder "The House of the Dead" erinnert, mangelt es der VR-Umsetzung an der nötigen Dynamik. Kritisiert wird vor allem das unbefriedigende Waffenfeedback: Schüsse fühlen sich kraftlos an, und Gegner reagieren kaum spürbar auf Treffer. Zudem sorgt die geringe Vielfalt an Gegnertypen dafür, dass sich die sechs Abschnitte der Kampagne schnell monoton anfühlen.
Auch technisch enttäuscht der Quest-Port im direkten Vergleich zur PSVR2-Version. Nutzer müssen sich auf deutlich reduzierte Details, verwaschene oder teilweise komplett fehlende Texturen sowie eine sehr schlichte Beleuchtung einstellen. Zwar sorgen die Auftritte bekannter Charaktere wie Optimus Prime und Megatron für kurze nostalgische Momente, spielerisch tragen diese Szenen jedoch kaum zur Tiefe bei, da sie meist als kurze Zwischensequenzen inszeniert sind.
Mit einer Spielzeit von wenigen Stunden und einem sehr niedrigen Schwierigkeitsgrad, der kaum körperlichen Einsatz beim Ausweichen erfordert, bleibt der Titel hinter den Erwartungen an ein modernes VR-Erlebnis zurück.
Werdet ihr euch dieses Spiel für eure VR-Brille holen?
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