Das Virtual-Reality-Spiel GOLF+ hat ein neues Mixed-Reality-Feature namens „Immersive Putting“ vorgestellt, das sich speziell an Besitzer einer Meta Quest 3 und Quest 3S richtet.
Die Besonderheit dieser Funktion liegt darin, dass Spieler keinen VR-Controller verwenden. Stattdessen kommen ein echter physischer Putter (Golfschläger) und ein realer Golfball zum Einsatz. Mithilfe der Passthrough-Kameras und der Raumaufmessung des Headsets wird ein virtuelles Grün direkt auf den realen Fußboden projiziert. Das System erfasst den Schlag im physischen Raum und berechnet die Geschwindigkeit sowie die Flugbahn des Balls, um diese nahtlos auf das virtuelle Grün zu übertragen. Spieler erhalten detaillierte Daten zur Schlaglinie, zum Tempo und zur Annäherung an das Loch.
Für die Nutzung gelten jedoch bestimmte Voraussetzungen: Neben einer Quest 3 oder Quest 3S sowie ausreichend Platz in einem gut beleuchteten Raum ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft beim „GOLF+ Pass“ erforderlich. Diese kostet im ersten Jahr 49,99 US-Dollar und danach jährlich 99,99 US-Dollar. Ältere Headsets wie die Quest 2 unterstützen diese Funktion aufgrund technischer Einschränkungen bei der Tiefensensorik nicht.
Was haltet ihr von der Integration realer Sportgeräte in die Mixed Reality?
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