Die Vermittlung von Wissen durch immersive Technologien erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Interaktion und Informationsgehalt. Die Apps „Museas“ und „Astronoma“, entwickelt von Miguel Garcia Gonzalez (Gründer von Augmenos) für die Apple Vision Pro, zeigen exemplarisch, wie dieser Ansatz erfolgreich umgesetzt werden kann. Während „Museas“ die Kunstgeschichte in das eigene Wohnzimmer bringt, ermöglicht „Astronoma“ die Erkundung des Weltraums.
Qualität durch authentische Daten
Ein zentraler Aspekt der Anwendungen ist die Verwendung realer und wissenschaftlich fundierter Daten. Für die virtuelle Raumstation in „Astronoma“ wurden beispielsweise echte Orbitaldaten der ISS sowie Bildmaterial der NASA verwendet. Nutzer können die Position der Sonne in Echtzeit verändern, während die physikalischen Grundlagen auf realer Wissenschaft basieren. Auch „Museas“ nutzt hochauflösende 3D-Scans echter Artefakte, um Glaubwürdigkeit und Detailtreue zu garantieren.
Gezielter Einsatz von Dreidimensionalität
Gonzalez verfolgt das Prinzip, dass nicht jedes Element im Raum dreidimensional sein muss. Um den Fokus der Nutzer nicht zu überfordern, werden primäre Objekte – wie das Raumschiff Sputnik 1 – in 3D dargestellt, während begleitende Diagramme, Archivbilder und Texte als zweidimensionale Flächen im Raum positioniert sind. Dadurch wird die Aufmerksamkeit gezielt auf das Wesentliche gelenkt.
Nutzerführung und atmosphärische Unterstützung
Der Lernprozess wird nicht als Aneinanderreihung von Lektionen gestaltet, sondern als freie Erkundung. Ausstellungen unterteilen die Themenbereiche in überschaubare Abschnitte. Ergänzt wird die visuelle Darstellung durch thematische Hintergrundmusik und Audio-Guides, um eine angenehme Lernumgebung zu schaffen.
Welche Themenbereiche würdet ihr gerne über solche immersiven Anwendungen erkunden?
#MixedReality #AppleVisionPro #Edutainment #VirtualReality #explorewithquest #QuestCreatorPartner