Meta geht bei seinem nächsten VR/MR-Headset neue Wege. Unter dem Projektnamen „Phoenix“ (intern auch als „Loma“ und im Einzelhandel möglicherweise als „Pegasus“ bezeichnet) entwickelt das Unternehmen ein Premium-Gerät, das für die erste Hälfte des Jahres 2027 geplant ist.
Der größte Unterschied zu aktuellen Modellen liegt im Formfaktor: Phoenix soll extrem leicht und kompakt ausfallen. Um dies zu erreichen, lagert Meta die Recheneinheit (Qualcomm Snapdragon Reality Elite Chipset) sowie den Akku in ein separates, kabelgebundenes Gehäuse (Puck) aus, das am Hosenbund getragen werden kann.
Technische Details und Steuerung
Das Headset nutzt ein offenes Design ohne klassischen Gesichtsschutz, ähnlich der Quest Pro, sitzt jedoch direkt auf der Nase des Nutzers. Es kommen hochauflösende Micro-OLED-Displays mit einer Auflösung von 2560 x 2560 Pixeln pro Auge sowie Pancake-Linsen zum Einsatz. Als primäre Steuerungsmethode dient ein präzises Augen- und Handtracking (Gaze-and-Pinch-System), vergleichbar mit der Apple Vision Pro. Ein klassischer Controller-Support soll zwar rückwärtskompatibel möglich sein, steht aber nicht im Fokus. Zusätzliche Funktionen wie "Eye Unlock" zur biometrischen Entsperrung und die Unterstützung photorealistischer Codec-Avatare befinden sich ebenfalls in der Entwicklung.
Fokus und Preisgestaltung
Meta positioniert das Gerät für den Medienkonsum, die Arbeit mit virtuellen Bildschirmen und soziale Interaktionen. Es läuft mit dem bekannten Horizon OS, profitiert jedoch von einer überarbeiteten Benutzeroberfläche namens „Display Evo“, die eine freie Anordnung von 2D-Fenstern im Raum ermöglicht. Der angestrebte Verkaufspreis soll laut Berichten unter 1.000 US-Dollar liegen.
Was haltet ihr von diesem Konzept? Würdet ihr ein ultraleichtes Headset mit externem Puck nutzen? #Meta #VR #MixedReality #ProjectPhoenix #MetaPegasus #explorewithquest #QuestCreatorPartner