Crossings VR: Roguelite-Analyse für Quest & SteamVR

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Titel: Crossings VR: Ein düsterer Roguelite auf Quest & SteamVR im Detail

Crossings, entwickelt von Neat Corp (bekannt für Budget Cuts und Garden of the Sea), ist ein Fantasy-Roguelite, das Spieler in eine düstere Welt der nordischen Mythologie entführt. Erschienen im Dezember 2025 für Meta Quest 3/3S und im Februar 2026 für SteamVR, bietet das Spiel ein intensives Kampferlebnis für rund 9,99 US-Dollar.

Gameplay und Atmosphäre
Schon beim Start wird ein dunkler Ton gesetzt. Ihr erwacht im nordischen Jenseits und wählt eure Startwaffen, die durch Gesten basierte Kombo-Angriffe Buffs wie Schadensmultiplikatoren oder Statuseffekte bieten. Waffen und magische Fähigkeiten können im Laufe eines Runs immer wieder ausgetauscht und verbessert werden. Das Kampfsystem ist einfach, aber wirkungsvoll; Treffer fühlen sich "wuchtig" an und Gegner reagieren sichtbar auf Schaden. Dies führt dazu, dass selbst ein einzelner Feind eine Bedrohung darstellen kann, was eine willkommene Abwechslung zu den hordenbasierten Roguelites ist. Crossings ist eher ein langsamerer, überlegter Roguelite, vergleichbar mit Titeln wie In Death oder Ancient Dungeon VR. Die Atmosphäre wird durch dichten Nebel, exzellente Musik und Sounddesign untermalt, was eine beunruhigende Welt schafft.

Einzelspieler versus Koop-Erfahrung
Während das Einzelspieler-Erlebnis durchweg positiv ist und durch seine dichte Atmosphäre und das direkte Kampfgefühl besticht, offenbart der Koop-Modus deutliche Schwächen. Ursprünglich ohne den versprochenen Koop-Modus veröffentlicht und später nachgereicht, fühlt sich dieser Teil des Spiels noch unfertig an. Es gibt keinen integrierten Sprachchat – eine bewusste Designentscheidung der Entwickler, um die Kommunikation über Körpersprache zu fördern. Dies erscheint in Zeiten von Discord und Horizon OS Sprachchat auf Quest als eine fragwürdige Wahl. Visuelle Ungereimtheiten, wie der volle Körper eines Koop-Partners im Gegensatz zu den schwebenden Händen des eigenen Avatars, und unnatürlich schwebende Waffen, trüben das Eintauchen. Auch die Interaktion mit Gegenständen und Upgrades ist im Koop-Modus umständlich gelöst. Upgrades von Statuen, die nur für einen Spieler sichtbar erscheinen, und die Art, wie das Aufnehmen eines Upgrades durch einen Spieler das Angebot für den anderen sofort beendet, sind Beispiele für die mangelnde Koop-Integration.

Komfort und Technik
Crossings verwendet künstliche, stickbasierte Fortbewegung. Optionen für die Drehgeschwindigkeit oder Schwenkgrade fehlen, ebenso wie Vignettierungsoptionen für Spieler, die anfällig für Motion Sickness sind. Die technische Performance ist sowohl auf der Standalone-Version für Meta Quest 3 als auch auf dem PC (getestet mit RTX 5070 TI) solide, wobei visuell der Quest-Version Priorität eingeräumt wurde. Größere Bugs gab es nicht, abgesehen von gelegentlichen Rucklern im Koop-Modus.

Fazit
Crossings gelingt es, seine Mängel durch ein starkes Kampfsystem und eine stimmungsvolle Welt zu überdecken. Der Koop-Modus und die fehlenden Komfortfunktionen sind verbesserungswürdig, aber bei einem Preis von $9.99 ist es eine solide Ergänzung zum VR-Roguelite-Genre. Das Spiel erhielt eine Bewertung von 3.5 von 5 Sternen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Roguelites in VR gemacht, und welche Bedeutung haben für euch Koop-Funktionen in solchen Spielen?
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