Valve überarbeitet Lieferpläne und Preise für Steam Frame und Steam Machine
Valve hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen gezwungen ist, den ursprünglichen Lieferplan und die Preisgestaltung für seine beiden kommenden Hardware-Produkte, das VR-Headset Steam Frame und den konsolenähnlichen PC Steam Machine, neu zu bewerten. Diese Anpassungen sind eine direkte Folge der anhaltenden globalen Knappheit und der stark gestiegenen Preise für Speicher- und Speicherkapazitätskomponenten.
Ursprüngliche Ankündigung und Erwartungen
Im November letzten Jahres stellte Valve die Steam Frame und Steam Machine offiziell vor. Zu diesem Zeitpunkt kündigte das Unternehmen an, die Produkte "Anfang 2026" auszuliefern. Bezüglich der Preisgestaltung hatte Valve gegenüber UploadVR signalisiert, dass das Steam Frame-Headset voraussichtlich unter dem 1000 US-Dollar teuren Index-Gesamtpaket liegen würde. Für die Steam Machine wurde eine Preisgestaltung in Aussicht gestellt, die wettbewerbsfähig mit dem Bau eines PCs mit ähnlichen Spezifikationen sein sollte. Valve hatte eigentlich geplant, die konkreten Preise und Veröffentlichungstermine bereits zu diesem Zeitpunkt mitzuteilen.
Die Auswirkungen der Komponentenknappheit
In einem aktuellen Blogbeitrag auf Steam erläuterte Valve, dass die Verfügbarkeit von Speicher- und Speichermedien seit der ersten Ankündigung rapide abgenommen hat, während die Preise stark gestiegen sind. Diese Umstände machen eine Neubewertung der ursprünglichen Pläne für Lieferzeiten und Preise unumgänglich. Valve betont, dass die "begrenzte Verfügbarkeit und die wachsenden Preise" dieser kritischen Komponenten das Unternehmen zwingen, den "genauen Lieferplan und die Preisgestaltung (insbesondere für Steam Machine und Steam Frame)" zu überdenken.
Ausblick und Valves Zielsetzung
Trotz dieser Herausforderungen hält Valve an seinem übergeordneten Ziel fest, beide Produkte in der ersten Hälfte des Jahres 2026 auszuliefern. Das Unternehmen räumt jedoch ein, dass noch Arbeit erforderlich ist, um "konkrete Preise und Veröffentlichungstermine festzulegen, die wir zuversichtlich bekannt geben können", insbesondere angesichts der schnellen Veränderungen auf dem Markt für Hardware-Komponenten. Valve verspricht, die Öffentlichkeit "so bald wie möglich" auf dem Laufenden zu halten, sobald diese Pläne finalisiert sind.
Diese Entwicklung unterstreicht die aktuellen Schwierigkeiten in der Lieferkette, die viele Technologieunternehmen betreffen, und zeigt, dass selbst große Akteure wie Valve ihre Strategien aufgrund externer Faktoren anpassen müssen.