Der Entwickler Wim Buytaert, bekannt für das VR-Spiel Memoreum, hat sein neuestes Projekt namens "Hivefall" im Early Access für die Meta Quest 3 veröffentlicht. Dabei setzt er auf einen unkonventionellen Vertriebsweg: Das Sci-Fi-Actionspiel ist über seine Patreon-Seite erhältlich und wird mittels Sideloading über die SideQuest-App installiert.
Hivefall wird als groß angelegtes VR-Sci-Fi-Actionspiel beschrieben, das von "Starship Troopers" inspiriert ist. Es konzentriert sich auf Basisverteidigung, wobei Spieler vor massiven Angriffen außerirdischer Insekten ihre Mauern vorbereiten müssen, die in einer letzten, intensiven Welle mit großen Bossen münden. Die aktuelle Early-Access-Version, die speziell für die Quest 3 entwickelt wurde, umfasst die ersten drei Missionen und ein voll funktionsfähiges Fortschrittssystem mit Skins. Der Solo-Entwickler plant, das Projekt monatlich mit neuen Inhalten zu aktualisieren.
Dieser Ansatz des Vertriebs über Patreon und Sideloading ist eine Methode, die in der VR-Community an Bedeutung gewinnt, um unabhängigen Entwicklern eine Plattform zu bieten. Buytaert selbst betont die Bedeutung dieses Projekts für ihn: "Dieses Projekt könnte realistisch meine letzte Unternehmung in der VR-Branche sein, wenn es nicht finanziell nachhaltig wird. Dennoch bleibt VR meine wahre Leidenschaft und der Bereich, in dem ich am liebsten kreieren und innovieren möchte." Dies unterstreicht die Herausforderungen, mit denen Indie-Entwicklern in der VR-Branche konfrontiert sind.
Die Möglichkeit von regelmäßigen episodischen Kampagnen und einem Online-Koop-Modus sind in Planung und hängen vom Erfolg und der Unterstützung des Projekts ab. Hivefall bietet damit einen tiefen Einblick in die Entwicklung eines leidenschaftlichen VR-Projekts und die Suche nach nachhaltigen Wegen für VR-Entwickler.
Was sind eure Gedanken zu diesem Vertriebsmodell und der Zukunft von Indie-VR-Spielen?
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