Metas CTO: VR ist nicht tot, strategische Investitionen in Fokus

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Metas CTO Bosworth stellt klar: VR ist nicht tot, strategische Anpassungen im Fokus

In jüngster Zeit gab es Spekulationen über die Zukunft von Virtual Reality (VR) bei Meta, insbesondere nach Berichten über mögliche Budgetkürzungen für die Metaverse-Teams. Andrew Bosworth, Metas Chief Technology Officer (CTO), hat sich nun in einer "Ask-me-anything"-Session auf Instagram klar positioniert und betont: "Nein, VR ist nicht tot."

Neuausrichtung statt Abschied
Meta hatte zuvor bereits eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der eine "Verschiebung einiger unserer Investitionen vom Metaverse hin zu KI-Brillen und Wearables" bestätigt wurde. Bosworths jüngste Äußerungen unterstreichen, dass dies keine Abkehr von VR bedeutet, sondern eine strategische Anpassung innerhalb eines großen Unternehmens ist, das in der Lage ist, verschiedene Bereiche gleichzeitig zu fördern – darunter VR, KI und Smart Glasses. Er vergleicht den Prozess mit jährlichen Budgetüberprüfungen, bei denen Investitionen auf Marktbedingungen und Wachstumsraten abgestimmt werden. Wenn das Wachstum langsamer ist als erwartet, werden die Ausgaben entsprechend angepasst, und umgekehrt.

Herausforderungen und Erfolge
Die Situation bei Meta Reality Labs ist vielschichtig. Das vierte Quartal 2024 verzeichnete mit dem Launch der Quest 3S einen Rekordumsatz. Die Quest 3S war zur Weihnachtszeit sogar die meistverkaufte Konsole auf Amazon US. Dieser Erfolg konnte sich jedoch im Jahr 2025 nicht durchgängig fortsetzen; die Quest-Verkäufe gingen in den ersten beiden Quartalen im Vergleich zum Vorjahr zurück, bevor sie im dritten Quartal wieder anzogen, was Meta mit der Bevorratung der Händler für die neue Weihnachtssaison begründete.

Parallel dazu investiert Meta weiterhin in seine "Metaverse"-Plattform Horizon Worlds, unter anderem durch millionenschwere Creator-Wettbewerbe. Der Fokus liegt dabei vermehrt auf Smartphone-basierten Welten, um die Plattform über einen reinen sozialen VR-Raum hinaus als Konkurrenz zu Roblox und Fortnite zu etablieren, wobei der Erfolg hier noch auf sich warten lässt.

Glänzende Aussichten für Smart Glasses
Im Gegensatz zur gemischten Performance im VR-Headset- und Metaverse-Segment erleben die Ray-Ban Meta Smart Glasses einen bemerkenswerten Aufschwung. Bis zum zweiten Quartal 2025 haben sich die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht, was auf ein signifikantes öffentliches und Investoreninteresse hindeutet. Im Q4 2024 wurden bereits 2 Millionen Einheiten verkauft.

Die Zukunft der Hardware
Trotz dieser Verschiebungen bleibt Meta im Hardware-Bereich aktiv. Interna zeigen, dass ein ultraleichtes Headset mit einem externen Rechenmodul auf die erste Hälfte des Jahres 2027 verschoben wurde. Gleichzeitig hat Meta die Entwicklung einer Gaming-fokussierten Quest 4 begonnen, die als "großes Upgrade" zur Quest 3 positioniert wird, allerdings zu einem höheren Preis.

Diese Entwicklungen zeigen, dass Meta seine Investitionen strategisch neu ausrichtet, ohne VR aufzugeben. Stattdessen werden Ressourcen dort gebündelt, wo das größte Momentum und Potenzial gesehen wird, während die langfristige Vision für XR-Hardware weiterverfolgt wird.

Was denkt ihr über Metas aktuelle Strategie und die Zukunft von VR und AR im Zusammenspiel mit KI? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
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