Metas Smart Glasses SDK: Entwickler-Vorschau für AR-Apps gestartet

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Metas Smart Glasses SDK: Einblicke in die Entwickler-Vorschau

Meta hat das Wearables Device Access Toolkit, sein Software Development Kit für Smart Glasses, in einer öffentlichen Vorschau verfügbar gemacht. Dies ermöglicht es Entwicklern, die Kamera der Smart Glasses in ihre eigenen iOS- und Android-Smartphone-Apps zu integrieren und zu testen. Obwohl das SDK bereits heruntergeladen und auf eigenen Geräten ausprobiert werden kann, ist ein Rollout für die allgemeine Öffentlichkeit derzeit noch nicht vorgesehen.

Die Ankündigung dieses Toolkits erfolgte bereits auf der Connect 2025. Es erlaubt Smartphone-Apps, Fotos aufzunehmen oder Videostreams von den Smart Glasses zu starten. Die empfangenen Bilder können dann von der App gespeichert oder weiterverarbeitet werden. Da Metas Smart Glasses auch als Bluetooth-Audiogeräte fungieren, können Entwickler diese visuellen Funktionen mit Audioeingabe und -ausgabe kombinieren.

Technische Details und Funktionsweise

Für Videostreams unterstützt das SDK eine maximale Auflösung von 720p bei einer Bildrate von 30 FPS. Die Kommunikation zwischen den Smart Glasses und dem Smartphone erfolgt über eine temporäre Wi-Fi Direct Verbindung.

Derzeit werden die Ray-Ban Meta und Oakley Meta HSTN Brillen unterstützt. In naher Zukunft soll die Kompatibilität auf die Oakley Meta Vanguard und Meta Ray-Ban Display erweitert werden, wobei letztere lediglich den Empfang von Kamerabildern, aber keine Anzeige auf einem HUD ermöglichen wird. Interessierte Entwickler finden das Wearables Device Access Toolkit unter wearables.developer.meta.com.

Frühe Experimente und Anwendungsfälle

Meta stellte eine frühe Version des Toolkits bereits vor einigen Monaten ausgewählten Partnern zur Verfügung, darunter Twitch, Microsoft, Logitech Streamlabs und Disney.

  • Livestreaming: Twitch und Logitech Streamlabs nutzen das SDK, um Livestreaming aus der Ich-Perspektive zu ermöglichen, ähnlich der bereits auf Instagram verfügbaren Funktion.
  • Assistenz für Sehbehinderte: Microsoft setzt es für seine Seeing AI-Plattform ein, die blinden Menschen hilft, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden und mit ihr zu interagieren.
  • Golf-Unterstützung: Die Golf-App 18Birdies experimentiert mit dem Toolkit, um Golfern Echtzeit-Informationen zu Entfernungen und Schlägerempfehlungen zu geben, ohne dass sie ihr Smartphone aus der Tasche nehmen müssen.
  • Personalisierte Parkführung: Disneys Imagineering-Team hat erforscht, das Toolkit zu nutzen, um Gästen in den Disney Parks einen persönlichen KI-Guide zur Verfügung zu stellen.

Diese frühen Anwendungsbeispiele verdeutlichen das Potenzial des Wearables Device Access Toolkits. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren innovativen Lösungen Entwickler mit diesem Werkzeug schaffen werden, sobald es für die breite Öffentlichkeit freigegeben wird.

Welche neuen Möglichkeiten für Interaktion und Produktivität seht ihr durch Metas Smart Glasses SDK?
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