Siberia VR auf der Meta Quest 3: Ein Point & Click Klassiker erwacht in Virtual Reality!

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Manche Spiele prägen sich einfach für immer ins Gedächtnis ein, nicht wahr? Für mich ist „Siberia“ genau so ein Titel. Ein absoluter Adventure-Klassiker, den ich vor über 20 Jahren, als ich ihn das erste Mal gespielt habe, förmlich in mich aufgesogen habe. Die gesamte Serie habe ich durchgespielt, mich in ihre einzigartige Atmosphäre verliebt und war fasziniert von der Geschichte um Kate Walker und die unglaubliche Welt der Automaten. Und jetzt, über zwei Jahrzehnte später, landet dieses Meisterwerk als komplettes Remake auf meiner geliebten Meta Quest 3. Meine Begeisterung war riesig, als ich das erfahren habe! Aber die Frage, die mir sofort in den Kopf schoss: Kann man ein Point-and-Click-Adventure sinnvoll in VR umsetzen? Funktioniert die Magie von damals auch, wenn man mittendrin ist? Und wie fühlt sich die brandneue, interaktive Steuerung an? Begleite mich auf meiner Reise zurück nach Waladil, während ich herausfinde, ob sich dieses VR-Abenteuer für alteingesessene Fans oder auch für VR-Neulinge lohnt.

Meine ersten Schritte in Waladil: Eintauchen in die VR-Welt von Siberia

Als ich das Spiel auf der Meta Quest 3 startete, war die Vorfreude kaum zu bändigen. Bevor ich mich Hals über Kopf ins Abenteuer stürzte, warf ich einen Blick ins Menü. Standardmäßig sind die Quest-Controller meine Eingabegeräte, und ich konnte wählen, ob ich mit Teleport, freier Bewegung oder einer Hybridvariante unterwegs sein möchte. Für mich als VR-Enthusiasten war klar: Es musste die freie Bewegung sein! Die Option, die Haupthand zu positionieren, ist eine nette Ergänzung und sorgt für mehr Komfort. Und natürlich, Tonsprache Deutsch, Textsprache Deutsch – perfekt, so muss das sein!

Und dann war es so weit. Der Moment, als ich zum ersten Mal in Siberia in Virtual Reality stand, war einfach überwältigend. Ich habe dieses Spiel wirklich noch nie so erlebt! Plötzlich hatte ich meine Hände vor mir, konnte mich mit Free Locomotion und den Controllern frei bewegen und mit einem Snapturn die Perspektive wechseln. Dieser Beginn des Spiels, die vertraute Szene mit dem Koffer, den Kate nicht tragen kann – es war, als würde ich die Geschichte neu entdecken. „Wirf das Objekt über deine Schulter“, hieß es. Eine so simple, aber unglaublich immersive Interaktion. Und dann der Koffer! Ich weiß noch, wie sehr ich damals schmunzeln musste, dass man ihn nicht alleine hochbringt. Jetzt, wo ich selbst versuche, ihn zu heben, fühlt sich diese kleine Hürde noch viel greifbarer an.

Interaktion, Inventar und die liebevolle Detailarbeit

Die Art und Weise, wie die Entwickler die Interaktionen in VR umgesetzt haben, hat mich von Anfang an beeindruckt. Ein Griff-Button zum Aufnehmen, dann das Objekt über die Schulter werfen, um es ins Inventar zu packen – das ist intuitiv und fühlt sich richtig gut an. Als ich den Schlüssel fand und ihn direkt in die Hand nehmen konnte, um damit das Tor zu öffnen, war ich begeistert. Es sind diese kleinen Momente, die zeigen, dass hier wirklich Mühe in die VR-Umsetzung von Siberia geflossen ist. Der Rucksack als Inventar, den ich bei Bedarf aktivieren kann, ist eine geniale Lösung, die perfekt in die VR-Umgebung passt und nicht aus dem Spiel reißt.

Die Begegnung mit Momo, dem kleinen, scheuen Jungen, war wie eine Zeitreise. Seine kritzeligen Zeichnungen, seine Arbeitswut – all das war so präsent. Wenn er sagt: „Arbeit von Momo ganz schwer“, dann spüre ich seine kindliche Ernsthaftigkeit viel intensiver, als ich es jemals am Monitor getan habe. Die Dialoge, die Interaktionen mit den anderen Charakteren, all das gewinnt in VR eine neue Tiefe. Man ist nicht nur Beobachter, sondern ein aktiver Teil dieser skurrilen Welt. Es ist dieses Gefühl, direkt mit den Figuren zu sprechen, ihre Gestik wahrzunehmen, das die Immersion auf ein ganz neues Level hebt.

Atmosphäre trifft Standalone-Grafik: Ein Balanceakt auf der Meta Quest 3

Ehrlich gesagt, für mich ist das hier ein absoluter Traum, der wahr wird. Ich bin ein riesiger Fan von Abenteuerspielen, und „Siberia“ gehört zu meinen absoluten Favoriten. Die Rätsel sind schon so lange her, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann, was die Reise in VR noch spannender macht. Es ist, als würde ich ein brandneues Spiel erleben.

Aber natürlich bin ich auch realistisch. Die Grafik. Ja, seien wir mal ehrlich, wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass es sich um eine Standalone-Version handelt. Die Texturen ziehen sich manchmal ein wenig, hier und da flimmert es. Das ist keine Premium-Grafik im Sinne eines High-End-PC-VR-Spiels. Aber wisst ihr was? Das ist für mich völlig in Ordnung. Die Entwickler haben es geschafft, die unglaubliche Atmosphäre von Siberia perfekt einzufangen. Die detailverliebten Umgebungen, die ikonischen Automaten – oder sollte ich lieber „Vorallberg-Automaten“ sagen, um keinen Ärger zu bekommen? – alles wirkt stimmig und trägt zur Immersion bei. Man muss bedenken, wir sind hier auf einer Standalone-Brille unterwegs, und dafür ist die visuelle Präsentation wirklich gut gelungen.

Der Nebel, die architektonischen Details, die kleinen mechanischen Figuren, die man hier und da sieht – all das trägt dazu bei, dass ich mich in dieser Welt absolut wohlfühle. Selbst wenn die Texturen an einigen Stellen nicht perfekt sind, vergesse ich das schnell, weil ich so tief in die Geschichte und die Umgebung eintauche. Es ist ein Beweis dafür, dass gute Atmosphäre und cleveres Design oft mehr zählen als reine Pixelpracht.

Navigieren in der VR-Welt: Steuerung und kleine Stolpersteine

Die Interaktion mit meiner Umgebung ist generell sehr gelungen. Das Notizbuch, das ich mit dem rechten Trigger öffnen und dann mit dem Thumbstick durchscrollen kann, ist super implementiert. Es fühlt sich an, als würde ich tatsächlich ein physisches Buch in der Hand halten. Auch das Smartphone für Telefonate – eine nette, immersive Lösung. Als ich Frau Marson kontaktierte, um ihr vom Tod Frau Vorallbergs zu berichten, fühlte sich das Telefonat viel direkter an, als ich es aus der 2D-Version kannte.

Es gibt aber auch ein paar kleinere Punkte, die mir aufgefallen sind. Manchmal, wenn ich sitze, komme ich an bestimmte Objekte, die auf dem Boden liegen, nicht heran. Dann muss ich kurz aufstehen oder mich umpositionieren, was den Flow etwas stört. Auch die Renngeschwindigkeit ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig; ich hätte mir hier etwas mehr Tempo gewünscht. Und die Sprachausgabe wird manchmal etwas abrupt beendet, ein Wort wird abgeschnitten. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck kaum trüben.

Was die Navigation angeht, musste ich anfangs ein wenig experimentieren. Als ich nach dem Telefonat mit Herrn Marson mein Hotelzimmer verlassen wollte, war ich etwas ratlos, wie ich die Tür öffne. Es war die A-Taste – eine kurze Einblendung hätte hier den Einstieg für Neulinge vielleicht noch etwas flüssiger gemacht. Aber einmal verstanden, läuft alles wie geschmiert. Die Möglichkeit, schneller zu rennen, wenn ich die entsprechende Taste drücke, ist auch hilfreich, wenn ich mal größere Distanzen zurücklegen möchte.

Das Herz von Siberia: Eine Geschichte in neuer Dimension

Die Geschichte von Kate Walker, die in einem kleinen, verschneiten Dorf namens Waladil ankommt, um den Verkauf einer Spielzeugfabrik abzuschließen, gewinnt in VR eine völlig neue Dimension. Die Begegnung mit den Dorfbewohnern, die Trauer um Anna Vorallberg, die Geheimnisse um Hans Vorallberg – all das fühlt sich in VR noch viel intensiver an. Ich bin nicht nur dabei, ich bin mittendrin in diesen Gesprächen, spüre die Stimmung der Menschen und die Melancholie des Ortes.

Die Point & Click Adventure-Mechaniken sind clever in die VR-Umgebung integriert. Das Suchen von Hinweisen, das Lösen von Rätseln, das Kombinieren von Gegenständen – all das wird durch die haptische Interaktion noch spannender. Wenn ich ein Dokument lese, halte ich es quasi in den Händen. Wenn ich einen Mechanismus betätige, fühlt sich der Klick des Controllers wie der reale Druck auf einen Knopf an. Das ist es, was VR so besonders macht: Es lässt mich die Welt nicht nur sehen, sondern auch anfassen und erleben.

Die Gespräche mit der Hotelbesitzerin, die mir die Geschichte Waladils und der Familie Vorallberg näherbringt, sind ein zentraler Bestandteil des Spiels. In VR wirken diese Dialoge nicht mehr wie statische Textboxen, sondern wie echte Unterhaltungen. Die Mimik der Charaktere mag einfach sein, aber die Präsenz der Figur vor mir macht einen riesigen Unterschied. Es ist dieser persönliche Kontakt, der die Geschichte von Siberia so zeitlos und packend macht, und in VR kommt sie noch stärker zur Geltung.

Mein Fazit zur VR-Neuauflage: Ein Must-Play für Liebhaber

Was soll ich sagen? Siberia VR auf der Meta Quest 3 ist genau das, was ich mir erhofft habe – und noch mehr. Es ist eine sensationell coole Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Ja, die Grafik mag hier und da ein wenig „10 Jahre alt“ wirken, aber wir reden hier von einer Quest-Version, nicht von einem High-End-PC-VR-Titel. Und für das, was es ist, liefert es ab. Die Atmosphäre von Siberia kommt in VR so unglaublich gut rüber, dass ich absolut begeistert bin.

Allein schon durch diese einzigartige Stadt zu gehen, das gesamte Universum von Siberia in 3D zu erleben, ist eine völlig andere Erfahrung. Manche mögen sagen: „Das kenne ich doch alles schon“, aber ich garantiere euch, wenn ihr selbst darin seid, wenn ihr die Welt anfassen und wirklich erleben könnt, dann ist das etwas ganz anderes. Der Preis ist meiner Meinung nach absolut in Ordnung, denn man sieht, dass hier wirklich ein komplettes Remake mit viel Liebe zum Detail und zur Handinteraktion umgesetzt wurde.

Klar, ein paar Kleinigkeiten sind mir aufgefallen, wie das Ducken oder die Steuerung im Sitzen, aber das sind wirklich nur Schönheitsfehler, die das Spielerlebnis kaum trüben. Ich habe keine größeren Bugs oder Abstürze erlebt, und die Immersion war durchweg hoch. Für mich ist diese VR-Version ein absolutes Highlight und ein Beweis dafür, dass klassische Adventures auch in der virtuellen Realität ihren Platz haben – und dort sogar noch strahlender erstrahlen können.

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Wenn du also ein Fan von Point-and-Click-Adventures bist, die Meta Quest 3 besitzt und die Magie von Siberia noch einmal (oder zum ersten Mal) erleben möchtest, dann kann ich dir dieses Spiel nur wärmstens empfehlen. Und das Beste daran: Mit meinem persönlichen Coupon Code VOODOODE sparst du 10% auf alle Meta Quest Spiele, natürlich auch auf Siberia! Eine perfekte Gelegenheit, um dieses VR-Highlight selbst zu erleben.

Welche klassischen Adventure-Spiele würdet ihr euch noch in Virtual Reality wünschen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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