Apple Verkauft PS VR2 Sense Controller für Vision Pro
In einer interessanten Entwicklung für den VR/XR-Markt hat Apple begonnen, die PlayStation VR2 Sense Controller direkt in seinem Online Store anzubieten. Für 250 US-Dollar erhalten Käufer nicht nur die Controller, sondern auch die passende offizielle Ladestation von Sony.
Diese Verfügbarkeit ist besonders relevant für Besitzer der Apple Vision Pro, da Apple mit dem visionOS 26 Update, das im September veröffentlicht wurde, die Kompatibilität mit Sonys getrackten Controllern eingeführt hat. Die Integration umfasst das 6DoF-Positions-Tracking, die kapazitive Fingertouch-Erkennung und grundlegende Vibrationsunterstützung. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Präzisionshaptik der Controller sowie ihre einzigartigen resistiven Trigger von visionOS derzeit nicht unterstützt werden.
Die erweiterte Controller-Unterstützung hat bereits ihren Weg in die Gaming-Erfahrung der Vision Pro gefunden. Titel wie der Indie-Hit "Ping Pong Club" waren unter den ersten Spielen, die die PS VR2 Sense Controller unterstützten, und UploadVR testete diese Funktion bereits bei der Einführung von visionOS 26. Drei Wochen vor dem Artikelstart hat Resolution Games mit "Pickle Pro" einen weiteren Titel auf den Markt gebracht, der diese Controller nutzt. "Pickle Pro" ist ein Pickleball-Spiel, das sowohl lokale als auch Remote SharePlay-Optionen bietet, sodass Vision Pro-Besitzer gemeinsam im selben Raum oder über das Internet als Personas gegeneinander spielen können.
Während Sony die PS VR2 Sense Controller nicht separat von seinem 400 $ teuren VR-Headset verkauft, bietet Apples Schritt nun eine offizielle Möglichkeit, diese für die Vision Pro zu erwerben. Technisch könnten auch PS VR2 Headset-Besitzer, die ihre Controller verlieren oder beschädigen, dieses Paket von Apple kaufen, obwohl gebrauchte Ersatzteile über Marktplätze wie eBay wahrscheinlich eine kostengünstigere Option wären.
Diese Entwicklung unterstreicht das wachsende Ökosystem im XR-Bereich und die Bestrebungen, Hardware-Kompatibilitäten über Plattformgrenzen hinweg zu erweitern. Es bleibt abzuwarten, wann und ob die Controller auch außerhalb der USA über Apple verfügbar sein werden.